Wichtel-Yoga für Kinder: 7 zauberhafte Übungen im Advent
Wichtel-Yoga für Kinder

7 zauberhafte Wichtel-Yoga-Übungen für den Advent

Kleine Bewegungen, viel Fantasie und ein bisschen Wichtelmagie für turbulente Dezembertage.

Vielleicht kennst du diese Nachmittage im Advent.

Eigentlich möchtest du mit deinem Kind etwas Schönes machen, aber die Energie scheint überall gleichzeitig zu sein.

Es wird gehüpft, gerannt, geredet, gefragt und wieder gehüpft.

Und spätestens beim fünften „Wie lange noch bis Weihnachten?“ merkst du, dass heute ein bisschen Bewegung wahrscheinlich hilfreicher wäre als der Versuch, sofort Ruhe einzufordern.

Genau hier kann Wichtel-Yoga wunderbar hineinpassen.

Nicht als ernstes Trainingsprogramm.

Nicht mit dem Anspruch, dass dein Kind möglichst lange still bleiben soll.

Sondern als kleine gemeinsame Fantasiereise mit Bewegung.

Ihr könnt euch strecken wie ein Wichtel, balancieren wie ein Weihnachtsstern, schleichen wie ein heimlicher Wichtel auf Mission und am Ende für einen Moment ganz ruhig werden.

Gerade im Advent ist das eine schöne Möglichkeit, überschüssige Energie nicht ständig bremsen zu müssen, sondern ihr einen spielerischen Rahmen zu geben.

Wichtig:

Die sieben Wichtel-Yoga-Übungen in diesem Artikel sind speziell für diesen Blogbeitrag zusammengestellt.

Sie sind kein Auszug aus den 24 Wichtelmissionen.

So kannst du die Idee kostenlos ausprobieren und gleichzeitig herausfinden, ob solche kleinen Bewegungsrituale gut zu eurer Familie passen.

Warum Wichtel-Yoga so gut in den Advent passt

Der Advent ist für Kinder eine besondere Zeit.

Überall passiert etwas.

Lichterketten werden aufgehängt.

Es gibt Weihnachtsfeiern, Bastelaktionen, Plätzchen, Wunschzettel, Adventskalender und vielleicht auch noch einen kleinen Wichtel, der plötzlich irgendwo im Haus eingezogen ist.

Das alles kann wunderschön sein.

Es kann aber auch ganz schön viel sein.

Kinder reagieren auf viele Eindrücke sehr unterschiedlich.

Manche werden stiller.

Andere werden lauter.

Viele Kinder werden gerade dann besonders aktiv, wenn sie eigentlich schon müde sind.

Das sieht manchmal aus, als hätten sie plötzlich noch einmal einen riesigen Energieschub bekommen.

In Wahrheit kann der Körper aber längst auf Reserve laufen.

Nicht jede Unruhe braucht sofort Ruhe.
Manchmal braucht sie zuerst Bewegung.

Genau deshalb mag ich die Idee von Wichtel-Yoga im Advent so gern.

Du musst dein Kind nicht bitten, von hundert auf null herunterzufahren.

Ihr beginnt dort, wo die Energie gerade ist.

Ist dein Kind sehr lebhaft, darf die erste Übung ruhig groß sein.

Ihr könnt euch strecken, wackeln, balancieren oder durchs Zimmer schleichen.

Danach werden die Bewegungen allmählich kleiner.

Am Ende könnt ihr vielleicht noch zwei oder drei Atemzüge gemeinsam machen.

So entsteht ein Übergang.

Und genau dieser Übergang ist häufig viel angenehmer als ein plötzliches „Jetzt beruhig dich doch mal.“

Wichtel-Yoga ist kein klassisches Yoga für Erwachsene

Bei Kindern darf Yoga spielerisch sein.

Es muss nicht perfekt aussehen.

Die Füße müssen nicht exakt stehen.

Niemand muss besonders lange in einer Haltung bleiben.

Und wenn aus einer Wichtelpose plötzlich ein Rentiersprung wird, ist das ebenfalls völlig in Ordnung.

Der Wert liegt vor allem im gemeinsamen Tun.

Kinder lernen ihren Körper kennen.

Sie bewegen sich bewusst.

Sie merken vielleicht irgendwann, wie sich schnelle und langsame Bewegungen unterschiedlich anfühlen.

Und sie erleben, dass ein Ritual nicht kompliziert sein muss.

So könnt ihr mit Wichtel-Yoga starten

Du brauchst keine Yogamatte.

Du brauchst auch kein besonderes Zubehör.

Ein bisschen Platz im Wohnzimmer reicht vollkommen aus.

Vielleicht legt ihr eine Decke auf den Boden.

Vielleicht steht eure Wichteltür in der Nähe.

Vielleicht macht ihr die Übungen direkt nach dem Vorlesen eines kleinen Wichtelbriefes.

Oder du sagst einfach:

„Heute hat unser Wichtel sieben Bewegungen für uns versteckt. Wollen wir schauen, ob wir sie schaffen?“

Damit ist die Fantasie sofort dabei.

Wie lange sollte Wichtel-Yoga dauern?

Das hängt ganz von deinem Kind ab.

Für jüngere Kinder können fünf Minuten völlig ausreichen.

Manche Kinder haben nach drei Übungen genug.

Andere möchten alle sieben machen und anschließend noch eigene Wichtelbewegungen erfinden.

Beides ist gut.

Du musst daraus kein vollständiges Programm machen.

Gerade im Advent darf es leicht bleiben.

Für einen entspannten Start:
  • Wähle zunächst zwei oder drei Übungen aus.
  • Lass dein Kind Bewegungen verändern.
  • Mach selbst mit, wenn es sich gut anfühlt.
  • Vermeide Korrekturen bei jeder kleinen Abweichung.
  • Beende lieber zu früh als zu spät.

7 zauberhafte Wichtel-Yoga-Übungen für Kinder

Jetzt geht es los.

Die Übungen bauen nicht zwingend aufeinander auf.

Du kannst sie einzeln nutzen oder daraus eine kleine Wichtel-Yoga-Runde machen.

1

Der Wichtel wacht auf

Wichtel-Yoga im Advent mit einer stehenden und streckenden Wichtelfigur

Stellt euch aufrecht hin.

Die Füße stehen ungefähr hüftbreit auseinander.

Stellt euch vor, euer Wichtel hätte gerade einen besonders tiefen Winterschlaf gemacht.

Zuerst hängen die Arme locker nach unten.

Dann beginnt der Wichtel langsam aufzuwachen.

Streckt die Arme nach oben.

Macht euch so lang wie möglich.

Vielleicht gähnt ihr dabei ganz laut.

Dann streckt ihr euch nach rechts.

Und nach links.

Zum Schluss schüttelt ihr Arme und Beine aus.

Wichtelsatz: „Guten Morgen, Wichtelwelt. Meine Arme und Beine sind wieder wach.“

Diese Übung eignet sich besonders gut als Einstieg, weil Kinder dabei noch viel Bewegung haben dürfen.

2

Die geheime Wichteltür

Wichtel in einer spielerischen Yoga-Haltung im weihnachtlichen Wichtelzimmer

Stellt euch mit etwas Abstand zueinander hin.

Die Füße bleiben fest auf dem Boden.

Hebt beide Arme über den Kopf.

Die Hände dürfen sich oben berühren.

Jetzt seid ihr eine große Wichteltür.

Stellt euch vor, hinter der Tür befindet sich eine geheime Weihnachtswelt.

Bleibt für einen Moment ganz ruhig stehen.

Dann öffnet sich die Tür langsam.

Nehmt die Arme weit auseinander.

Schaut nach rechts und nach links.

Was könnt ihr hinter der Tür entdecken?

Vielleicht Schnee.

Vielleicht ein Rentier.

Vielleicht einen Tisch voller Plätzchen.

Wichtelsatz: „Hinter meiner Tür wartet heute etwas Schönes.“

3

Der schwere Geschenkesack

Wichtel-Yoga mit kräftiger Bewegung passend zum Tragen eines schweren Geschenkesacks

Stellt euch vor, vor euch liegt ein riesiger Sack voller Weihnachtsgeschenke.

Geht leicht in die Knie.

Greift mit beiden Händen nach dem unsichtbaren Sack.

Jetzt versucht ihr, ihn ganz langsam hochzuheben.

Oh, ist der schwer.

Vielleicht wackeln eure Knie ein bisschen.

Vielleicht müsst ihr kräftig ausatmen.

Hebt den Sack bis ungefähr vor euren Bauch.

Dann tragt ihr ihn drei kleine Schritte weiter.

Und stellt ihn vorsichtig wieder ab.

Danach schüttelt ihr die Hände aus.

Wichtelsatz: „Ich bin stärker, als ich manchmal denke.“

Wenn dein Kind sehr viel Energie hat, könnt ihr den Geschenkesack mehrmals durch das Zimmer tragen.

4

Der Weihnachtsstern

Wichtel steht in einer sternförmigen Yoga-Haltung mit weit ausgestreckten Armen

Stellt euch aufrecht hin.

Breitet beide Arme seitlich aus.

Die Beine dürfen ebenfalls etwas weiter auseinanderstehen.

Jetzt seid ihr große Weihnachtssterne.

Versucht, ganz ruhig zu stehen.

Dann hebt ihr vorsichtig einen Fuß ein kleines Stück vom Boden ab.

Nur so hoch, wie es angenehm ist.

Vielleicht wackelt der Stern.

Das ist völlig in Ordnung.

Sterne dürfen wackeln.

Setzt den Fuß wieder ab und wechselt die Seite.

Wichtelsatz: „Auch ein wackelnder Stern kann leuchten.“

Diese Übung bringt häufig ganz automatisch etwas mehr Konzentration in die Bewegung.

5

Der schleichende Wichtel

Ruhige Wichtel-Yoga-Pose als Übergang von Bewegung zu Entspannung

Jetzt wird es leise.

Stellt euch vor, der Wichtel möchte nachts durchs Haus laufen, ohne jemanden aufzuwecken.

Geht ganz langsam auf Zehenspitzen.

Die Schritte sind winzig.

Vielleicht haltet ihr zwischendurch inne.

Hört einmal genau hin.

Was könnt ihr hören?

Den Kühlschrank?

Ein Auto draußen?

Euren eigenen Atem?

Dann schleicht ihr weiter.

Wer schafft den leisesten Wichtelschritt?

Wichtelsatz: „Wenn ich langsam werde, kann ich mehr entdecken.“

Diese Übung eignet sich besonders gut als Übergang von größeren Bewegungen zu ruhigeren Impulsen.

6

Die Schneeflockenpause

Wichtel bei einer ruhigen Schneeflocken-Yoga-Pause im Advent

Setzt euch bequem auf den Boden.

Wer mag, kann die Beine kreuzen.

Die Hände liegen locker auf den Beinen.

Stellt euch vor, draußen beginnt es zu schneien.

Eine Schneeflocke landet auf eurer Nase.

Atmet langsam durch die Nase ein.

Dann pustet ihr die Schneeflocke ganz sanft wieder weg.

Langsam ausatmen.

Noch einmal.

Eine neue Schneeflocke landet auf eurer Nase.

Einatmen.

Und ganz langsam wegpusten.

Drei Atemzüge reichen vollkommen aus.

Wichtelsatz: „Ich muss nichts festhalten. Ich darf einfach atmen.“

7

Die Wichtelruhe

Entspannter Wichtel bei der abschließenden Ruheübung im Advent

Zum Abschluss legt ihr euch auf den Rücken.

Oder ihr kuschelt euch auf eine Decke.

Die Arme liegen locker neben dem Körper.

Jetzt stellt ihr euch vor, der Wichtel liegt in seinem kleinen Bett.

Seine Missionen für heute sind erledigt.

Er muss nichts mehr vorbereiten.

Er muss nichts mehr suchen.

Er muss heute auch keine Geschenke mehr tragen.

Alles darf warten.

Spürt einen Moment, wie der Boden euch trägt.

Vielleicht schließt ihr die Augen.

Vielleicht möchtet ihr lieber die Lichter an der Decke anschauen.

Beides ist gut.

Wichtelsatz: „Für heute ist genug. Jetzt darf ich mich ausruhen.“

So kombinierst du Wichtel-Yoga mit einer kleinen Ruhepause

Gerade bei aufgedrehten Kindern funktioniert oft nicht der direkte Sprung von viel Bewegung zu völliger Stille.

Darum kannst du die Übungen wie eine kleine Treppe nutzen.

Beginne groß.

Werde langsam kleiner.

Und ende ruhig.

Eine einfache 7-Minuten-Wichtelrunde

Minute 1: Der Wichtel wacht auf.

Minute 2: Der schwere Geschenkesack.

Minute 3: Der Weihnachtsstern.

Minute 4: Der schleichende Wichtel.

Minute 5: Die Schneeflockenpause.

Minute 6 und 7: Die Wichtelruhe.

Das klingt vielleicht sehr kurz.

Aber genau das ist der Vorteil.

Im Familienalltag muss ein Ritual nicht zwanzig oder dreißig Minuten dauern, um sich schön anzufühlen.

Manchmal sind sieben gemeinsame Minuten realistischer und dadurch sogar wertvoller als ein großes Programm, das am Ende alle stresst.

Wie Wichtel-Yoga im Familienalltag wirklich entspannt bleibt

Ein Adventsritual sollte nicht zur nächsten Aufgabe auf deiner Liste werden.

Wenn du das Gefühl hast, du müsstest jeden Tag sieben Übungen durchführen, Musik anschalten, Kerzen aufstellen und eine perfekte Atmosphäre schaffen, verliert die Idee schnell ihren Charme.

Deshalb würde ich Wichtel-Yoga bewusst flexibel halten.

An sehr vollen Tagen

Macht nur eine einzige Übung.

Zum Beispiel die Schneeflockenpause.

Drei Atemzüge.

Fertig.

An wilden Tagen

Nutzt den Geschenkesack und den schleichenden Wichtel.

Erst darf die Energie raus.

Dann wird es langsamer.

An müden Tagen

Überspringt alles Aktive.

Legt euch direkt zur Wichtelruhe hin.

Oder lest einfach eine Geschichte.

An besonders schönen Tagen

Vielleicht möchte dein Kind selbst eine neue Wichtelpose erfinden.

Lass es erzählen.

Wie bewegt sich ein Wichtel, wenn er sich freut?

Wie sieht ein Rentier-Yoga aus?

Wie würde ein Weihnachtsbaum balancieren?

Kinder haben oft die lustigsten Ideen.

Das schönste Ritual ist nicht das perfekte Ritual.
Es ist das Ritual, das zu eurem heutigen Tag passt.

Was, wenn dein Kind überhaupt nicht mitmachen möchte?

Dann lass es.

Du kannst eine Übung selbst machen.

Vielleicht schaut dein Kind nur zu.

Vielleicht steigt es beim zweiten Mal ein.

Vielleicht ist Yoga einfach nicht sein Ding.

Auch das ist in Ordnung.

Wichtel-Yoga ist ein Angebot.

Kein Pflichtprogramm.

Warum Fantasie beim Kinderyoga so viel verändert

„Stell dich auf ein Bein“ klingt für viele Kinder eher nach einer Aufgabe.

„Kannst du wie ein Weihnachtsstern balancieren?“ klingt plötzlich nach einem Spiel.

Die Bewegung ist fast dieselbe.

Das Gefühl dahinter ist völlig anders.

Geschichten und Bilder machen Bewegung lebendig.

Ein Kind muss nicht verstehen, warum eine bestimmte Bewegung die Konzentration fördert oder warum langsames Ausatmen beruhigend wirken kann.

Es darf einfach Schneeflocken wegpusten.

Es darf ein Wichtel sein.

Es darf einen schweren Geschenkesack tragen.

Und nebenbei entstehen kleine Momente, in denen Bewegung bewusster wird.

Das ist auch der Grund, warum Wichtel-Yoga so gut zur Adventszeit passt.

Die Fantasie ist ohnehin schon da.

Du musst sie nur aufgreifen.

Wichtel-Yoga vor dem Schlafengehen: Ja oder nein?

Das kommt auf die Übungen an.

Sehr aktive Bewegungen würde ich nicht unmittelbar vor dem Einschlafen nutzen, wenn dein Kind dadurch eher noch einmal richtig aufdreht.

Die ruhigeren Übungen eignen sich dagegen wunderbar für den Abend.

Zum Beispiel:

  • der schleichende Wichtel
  • die Schneeflockenpause
  • die Wichtelruhe

Du kannst daraus sogar ein sehr kleines Abendritual machen.

Erst wird eine kurze Wichtelgeschichte vorgelesen.

Danach pustet ihr gemeinsam drei Schneeflocken weg.

Dann kuschelt sich dein Kind ins Bett.

Das Ganze dauert vielleicht fünf Minuten.

Aber genau diese Wiederholungen können Kindern Orientierung geben.

Wenn ihr 24 Tage lang Wichtelzauber erleben möchtet

Die Übungen aus diesem Artikel kannst du unabhängig vom Wichtel-E-Book nutzen.

Vielleicht merkt ihr aber beim Ausprobieren, dass euch genau diese Mischung aus Geschichte, Bewegung, Fantasie und kleinen gemeinsamen Ritualen gefällt.

Dann sind die 24 Wichtelmissionen der nächste Schritt.

Dort begleitet euch der Wichtel durch den gesamten Advent.

Jeder Tag bringt einen eigenen Wichtelbrief und eine passende kleine Mission mit.

Dabei geht es nicht darum, Kinder täglich zu beschäftigen.

Es geht um kleine gemeinsame Momente.

Mal bewegt.

Mal ruhig.

Mal lustig.

Mal besonders gemütlich.

Zusätzlich enthält das große Adventsabenteuer 24 Ausmalbilder, Missionskarten, Urkunden, SOS-Ideen für volle Adventstage und weiteres Bonusmaterial.

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Häufige Fragen zu Wichtel-Yoga mit Kindern

Ab welchem Alter eignet sich Wichtel-Yoga?

Die Übungen sind besonders für Kinder im Kindergarten- und frühen Grundschulalter gedacht. Wichtiger als das genaue Alter ist aber, dass dein Kind Freude an Geschichten und Bewegung hat.

Wie lange sollte eine Wichtel-Yoga-Runde dauern?

Oft reichen fünf bis zehn Minuten vollkommen aus. Bei jüngeren Kindern können auch zwei oder drei Übungen genug sein.

Brauche ich eine Yogamatte?

Nein. Ein Teppich, eine Decke oder ein freier Platz im Wohnzimmer reicht aus.

Muss mein Kind die Übungen genau nachmachen?

Nein. Kinderyoga darf spielerisch sein. Die Bewegungen müssen nicht perfekt aussehen.

Kann ich Wichtel-Yoga vor dem Schlafengehen machen?

Ja, wenn du ruhige Übungen auswählst. Die Schneeflockenpause und die Wichtelruhe eignen sich besonders gut für den Abend.

Was mache ich, wenn mein Kind albern wird?

Das gehört oft dazu. Solange sich niemand verletzt, darf ein bisschen Albernheit Teil des Spiels sein. Du kannst danach einfach wieder zur nächsten ruhigen Übung übergehen.

Was ist, wenn mein Kind nicht mitmachen möchte?

Dann sollte es nicht müssen. Wichtel-Yoga ist ein freiwilliger Impuls. Du kannst selbst mitmachen oder die Übung an einem anderen Tag noch einmal anbieten.

Sind die Übungen aus dem Wichtel-E-Book?

Nein. Die sieben Übungen in diesem Artikel wurden zusätzlich für den Blog zusammengestellt und sind kein Auszug aus den 24 Wichtelmissionen.

Kann ich die sieben Übungen jeden Tag machen?

Ja, aber das ist nicht nötig. Du kannst einzelne Lieblingsübungen wiederholen oder immer wieder neu kombinieren.

Kann ich Geschwister gemeinsam mitmachen lassen?

Natürlich. Achte lediglich darauf, dass genug Platz vorhanden ist und jedes Kind sein eigenes Tempo nutzen darf.

Fazit: Wichtel-Yoga darf leicht, verspielt und unperfekt sein

Du brauchst im Advent nicht noch ein perfektes Kinderprogramm.

Du brauchst nicht jeden Tag eine neue große Beschäftigung.

Und du musst auch nicht aus jeder kleinen Idee ein besonderes Ereignis machen.

Manchmal reicht es, gemeinsam die Arme hochzustrecken und so zu tun, als würde ein verschlafener Wichtel gerade aufwachen.

Manchmal reicht ein wackelnder Weihnachtsstern.

Manchmal ein leiser Wichtelschritt durchs Wohnzimmer.

Und manchmal reichen drei langsame Atemzüge.

Genau darin liegt für mich der Zauber solcher kleinen Rituale.

Sie holen Kinder dort ab, wo sie gerade sind.

Sie verbinden Bewegung mit Fantasie.

Und sie können aus einem gewöhnlichen Dezembernachmittag einen kleinen gemeinsamen Wichtelmoment machen.

Nicht perfekt.

Aber vielleicht genau deshalb besonders schön.

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