24 kleine Ruheinseln

24 kleine Adventsmomente

24 kleine Ruheinseln für Kinder im Advent

Zwischen Adventskalender, Weihnachtsfeier, Plätzchenduft und großer Vorfreude braucht es manchmal nur fünf ruhige Minuten, damit aus einem vollen Dezembertag wieder ein schöner Weihnachtsmoment wird.

Für Kinder ist der Advent eine aufregende Zeit.

Überall passiert etwas.
Es glitzert.
Es duftet.
Es wird gebastelt, gebacken, gesungen und heimlich vorbereitet.

Und natürlich wächst mit jedem geöffneten Türchen die Vorfreude auf Weihnachten.

Doch zwischen all diesen schönen Erlebnissen können kleine ruhige Momente guttun.
Nicht als weiteres Adventsprogramm, sondern genau als Gegenteil:
als kleine Inseln, auf denen für ein paar Minuten nichts erledigt werden muss.

Deshalb findest du hier 24 kleine Ruheinseln für die Adventszeit.

Du kannst jeden Tag eine davon ausprobieren und daraus einen kleinen Ruhe-Adventskalender machen.

Du kannst aber genauso gut nur die Ideen auswählen, die gerade zu euch passen.

Keine der Übungen muss perfekt durchgeführt werden.

Manche dauern zwei Minuten.
Andere vielleicht zehn.
Für einige braucht ihr eine Decke oder ein Blatt Papier.
Für viele braucht ihr überhaupt nichts.

Denn eine Ruheinsel muss nicht groß sein, um sich besonders anzufühlen.

Warum Kinder gerade im Advent kleine Pausen brauchen können

Im Dezember verändert sich der Familienalltag oft spürbar.

Im Kindergarten und in der Schule gibt es besondere Aktionen.
Zu Hause wird dekoriert.
Vielleicht stehen Weihnachtsmärkte, Besuche oder Feiern an.
Nebenbei läuft der normale Alltag weiter.

Für Kinder bedeutet das viele Eindrücke.

Dabei muss Weihnachtsfreude gar nicht verschwinden, damit ein Kind zwischendurch Ruhe braucht.

Ein Kind kann sich riesig auf Weihnachten freuen und trotzdem am Abend völlig aufgedreht sein.

Es kann den Weihnachtsmarkt wunderschön finden und danach erst einmal genug von Lichtern, Geräuschen und Menschen haben.

Genau deshalb müssen kleine Pausen die Weihnachtsstimmung nicht unterbrechen.

Sie können ein Teil davon werden.

Wichtig: Aus Ruhe wird keine Pflicht

Dein Kind muss bei diesen Ideen nicht besonders still, konzentriert oder „entspannt“ sein.
Wenn eine Ruheinsel heute nicht passt, lasst ihr sie einfach aus.
Vielleicht wird aus einer geplanten Atemübung plötzlich eine Kuschelpause.
Vielleicht dauert eine Fantasiereise nur drei Minuten.
Die Übungen sollen euren Advent leichter machen und nicht zu einem weiteren Punkt auf der Weihnachtsliste werden.

So könnt ihr aus den 24 Ideen euren eigenen Ruhe-Adventskalender machen

Natürlich könntest du alle 24 Ideen auf kleine Zettel schreiben und jeden Morgen eine davon ziehen.

Du musst es aber nicht.

Vielleicht passt morgens noch gar keine Ruhepause in euren Alltag.

Dann entscheidet ihr einfach am Nachmittag oder Abend spontan, welche Idee gerade schön wäre.

An turbulenten Tagen darf es eine Zwei-Minuten-Insel sein.

An einem gemütlichen Adventssonntag vielleicht eine längere Fantasiereise.

Mein Tipp:
Wähle nicht automatisch jeden Tag eine neue Idee.
Wenn dein Kind eine bestimmte Ruheinsel besonders liebt, wiederholt sie ruhig immer wieder.
Ein vertrautes kleines Ritual kann im Advent wertvoller sein als 24 möglichst unterschiedliche Aktivitäten.

24 kleine Ruheinseln für Kinder im Advent

Jetzt kann euer Ruhe-Advent beginnen.

Ruheinsel 1

Das Weihnachtslicht beobachten

Schaltet für einen Moment möglichst viele Ablenkungen aus und macht es euch gemütlich.

Schaut gemeinsam auf eine sichere elektrische Kerze oder ein anderes ruhiges Weihnachtslicht.
Beobachtet, wie das Licht aussieht und welchen kleinen Bereich es erhellt.
Ihr müsst dabei nicht sprechen.
Ein oder zwei Minuten reichen vollkommen.

Ruheinsel 2

Schneeflocken-Atmung

Stellt euch vor, eine kleine Schneeflocke liegt auf eurer Hand.

Atmet ruhig ein.
Beim Ausatmen pustet ihr ganz sanft über eure Handfläche, als möchtet ihr die Schneeflocke davonfliegen lassen.
Nicht kräftig pusten.
Ganz langsam.
Wiederholt es drei- bis fünfmal.

Ruheinsel 3

Eine Minute Winterstille

Setzt euch gemeinsam hin und lauscht.

Was könnt ihr hören?
Vielleicht ein Auto draußen.
Eine Heizung.
Schritte.
Euren eigenen Atem.
Danach könnt ihr euch erzählen, welches Geräusch jeder entdeckt hat.

Ruheinsel 4

Die Weihnachtsduft-Pause

Nehmt etwas, das bei euch sowieso zur Weihnachtszeit gehört.

Vielleicht eine Mandarine.
Eine Zimtstange.
Einen Tannenzweig.
Oder ein frisch gebackenes Plätzchen.
Riecht bewusst daran und beschreibt euch gegenseitig, woran euch der Duft erinnert.

Ruheinsel 5

Die große Familienkuschelpause

Heute braucht es überhaupt keine Übung.

Holt eine große Decke.
Setzt oder legt euch gemeinsam aufs Sofa.
Vielleicht läuft leise Weihnachtsmusik.
Vielleicht erzählt ihr euch etwas.
Vielleicht sagt einfach niemand etwas.
Fünf Minuten reichen.

Ruheinsel 6

Der stille Weihnachtsbaum

Stellt euch hin wie ein großer Weihnachtsbaum.

Die Füße stehen fest auf dem Boden.
Der Rücken wird lang.
Die Arme können wie Äste nach außen oder oben wachsen.
Dann bleibt ihr für ein paar Atemzüge stehen und stellt euch vor, wie ruhig ein großer Tannenbaum mitten im verschneiten Wald steht.

Ruheinsel 7

Drei schöne Dinge von heute

Am Abend nennt jeder drei Dinge, die heute schön waren.

Das müssen keine besonderen Erlebnisse sein.
Ein leckeres Frühstück zählt.
Ein lustiger Moment zählt.
Ein schöner Himmel zählt.
Und wenn deinem Kind heute nur eine Sache einfällt, reicht auch eine.

Ruheinsel 8

Die Schneekugel im Kopf

Stellt euch vor, in eurem Kopf befindet sich eine Schneekugel.

Gerade wirbeln darin noch ganz viele Schneeflocken herum.
Mit jedem ruhigen Atemzug sinken ein paar davon nach unten.
Ihr müsst die Gedanken nicht wegmachen.
Beobachtet in eurer Fantasie einfach, wie der Schnee langsam nach unten schwebt.

Ruheinsel 9

Warmer-Kakao-Moment

Macht aus einem ganz normalen Getränk einen bewussten Adventsmoment.

Vielleicht gibt es Kakao, Tee oder warme Milch.
Setzt euch damit an einen gemütlichen Platz.
Kein Fernseher.
Kein Handy nebenbei.
Nur trinken, erzählen und für einen Moment zusammensitzen.

Ruheinsel 10

Der schlafende Weihnachtswichtel

Legt euch bequem hin und stellt euch vor, ihr seid kleine Weihnachtswichtel nach einem langen Tag.

Die Beine dürfen schwer werden.
Die Arme ruhen.
Der Kopf liegt gemütlich.
Jetzt muss nichts mehr eingepackt, gebastelt oder vorbereitet werden.
Der kleine Wichtel macht Pause.

Ruheinsel 11

Fünf-Minuten-Vorleseinsel

Heute wird nicht ein ganzes Buch vorgelesen.

Sucht euch nur eine kurze Weihnachtsgeschichte oder ein Lieblingskapitel aus.
Kuschelt euch zusammen und lest fünf Minuten.
Wenn ihr danach weiterlesen möchtet, dürft ihr natürlich.
Aber ihr müsst nicht.

Ruheinsel 12

Schneeflocken auf dem Rücken

Dein Kind legt sich bequem auf den Bauch oder setzt sich vor dich.

Tippe mit den Fingerspitzen ganz sanft auf seinen Rücken, als würden kleine Schneeflocken darauf landen.
Manche fallen schnell.
Andere ganz langsam.
Danach könnt ihr tauschen, wenn dein Kind möchte.

Wenn Bewegung zuerst guttun würde

Kinderyoga mit Herz

Nicht jedes Kind findet direkt aus einem aufregenden Tag in eine ruhige Pause.
Manchmal darf der Körper zuerst noch einmal in Bewegung kommen.
In meinem Kinderyoga-E-Book findest du spielerische Yogaübungen, Atemideen und kleine Yoga-Abenteuer, die sich unkompliziert in euren Familienalltag integrieren lassen.

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Ruheinsel 13

Ein Stern für heute

Malt gemeinsam einen Stern auf ein Blatt Papier.

In den Stern darf dein Kind etwas malen oder schreiben, das heute schön war.
Vielleicht entsteht bis Weihnachten eine ganze kleine Sternensammlung.
Es geht nicht darum, jeden Tag etwas Besonderes finden zu müssen.
Auch kleine Dinge dürfen Sterne bekommen.

Ruheinsel 14

Der Tannenbaum wächst

Beginnt ganz klein in der Hocke.

Stellt euch vor, ihr seid ein winziger Tannenbaum.
Langsam wächst ihr nach oben.
Der Rücken wird lang.
Die Arme werden zu Ästen.
Ganz oben angekommen bleibt ihr kurz stehen.
Danach werdet ihr langsam wieder klein.

Ruheinsel 15

Fenster-Winterpause

Stellt euch gemeinsam für zwei Minuten ans Fenster.

Schaut einfach hinaus.
Wie sieht der Himmel aus?
Bewegen sich die Bäume?
Sind Menschen unterwegs?
Leuchten irgendwo Weihnachtslichter?
Versucht, fünf Dinge zu entdecken, die euch vorher noch nicht aufgefallen sind.

Ruheinsel 16

Das unsichtbare Weihnachtsgeschenk

Stellt euch vor, zwischen euren Händen liegt ein unsichtbares Geschenk.

Es kann alles enthalten, was man nicht kaufen kann.
Eine Umarmung.
Gemeinsame Zeit.
Ein lustiger Nachmittag.
Ein lieber Gedanke.
Überlegt euch gegenseitig ein unsichtbares Geschenk und erzählt, was ihr hineinpacken würdet.

Ruheinsel 17

Die Handwärme-Pause

Reibt eure Hände für einige Sekunden aneinander.

Dann legt ihr die warmen Hände auf eure Wangen oder einfach ineinander.
Spürt die Wärme.
Nach ein paar Sekunden könnt ihr die Hände noch einmal aneinanderreiben.
Eine winzige Übung, die sich auch zwischendurch machen lässt.

Ruheinsel 18

Das Rentier macht Pause

Stellt euch vor, ihr seid Rentiere, die den ganzen Tag durch den Schnee gelaufen sind.

Jetzt dürfen die Rentierbeine ausruhen.
Setzt oder legt euch bequem hin.
Schüttelt zuerst noch einmal Arme und Beine locker aus.
Dann werden sie ganz still.
Wie fühlt sich der Unterschied zwischen Bewegung und Pause an?

Ruheinsel 19

Eine kleine Reise in den verschneiten Wald

Schließt die Augen, wenn ihr möchtet, und stellt euch einen verschneiten Wald vor.

Wie sehen die Bäume aus?
Wie klingt der Schnee unter euren Füßen?
Gibt es Tiere?
Leuchtet irgendwo ein Licht?
Bleibt für einige Atemzüge in eurem Fantasiewald und kommt dann langsam wieder zurück.

Noch tiefer in Fantasiewelten eintauchen

Zauberreisen für kleine Herzen

Wenn dein Kind solche kleinen Fantasiemomente liebt, könnt ihr daraus eine längere gemeinsame Ruheinsel machen.
In meinem Fantasiereisen-E-Book findest du liebevoll erzählte Reisen in besondere Fantasiewelten mit sanften Ruhe- und Kinderyoga-Elementen.

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Ruheinsel 20

Ein Weihnachtslied nur zum Zuhören

Sucht euch gemeinsam ein ruhiges Weihnachtslied aus.

Dieses Mal wird nicht nebenbei aufgeräumt, gebastelt oder gespielt.
Setzt euch hin und hört einfach zu.
Vielleicht entdeckt ihr Instrumente, die euch bisher gar nicht aufgefallen sind.
Vielleicht möchtet ihr danach noch ein zweites Lied hören.

Ruheinsel 21

Der langsame Wichtelgang

Lauft einmal besonders langsam durch das Zimmer.

So langsam, als dürftet ihr auf keinen Fall gehört werden.
Setzt jeden Fuß ganz bewusst auf.
Wer schafft es, langsam zu gehen, ohne daraus einen Wettkampf zu machen?
Am Ende setzt ihr euch gemeinsam hin.

Ruheinsel 22

Der Sternenhimmel über dir

Legt euch auf den Rücken und schaut nach oben.

Stellt euch vor, die Zimmerdecke verschwindet und über euch liegt ein dunkler Winterhimmel.
Nach und nach erscheinen Sterne.
Vielleicht entdeckt dein Kind sogar einen ganz besonderen Stern.
Wie würde er aussehen?

Ruheinsel 23

Heute lassen wir etwas weg

Diese Ruheinsel ist eigentlich für die Erwachsenen.

Überlegt gemeinsam, was heute nicht stattfinden muss.
Müssen noch Plätzchen gebacken werden?
Muss die Weihnachtsdekoration wirklich fertig werden?
Braucht es noch einen Programmpunkt?
Vielleicht ist eure heutige Adventsidee einfach ein freier Abend.

Ruheinsel 24

Unser schönster Adventsmoment

Am Ende eures Ruhe-Advents braucht es keine neue Übung.

Setzt euch noch einmal zusammen.

Welcher Moment in diesem Advent war besonders schön?

Vielleicht war es eine der Ruheinseln.
Vielleicht etwas völlig anderes.

Jeder darf erzählen.
Und vielleicht entdeckt ihr dabei, dass die schönsten Erinnerungen gar nicht unbedingt die größten Ereignisse waren.

Welche Ruheinsel passt zu welchem Moment?

Du musst nicht lange überlegen, welche Übung heute „richtig“ ist.

Schau lieber darauf, was dein Kind gerade braucht.

Wenn noch ganz viel Energie da ist

Probiert zuerst den Tannenbaum, den Rentier-Moment oder den langsamen Wichtelgang.
Ein bisschen Bewegung darf vor der Ruhe kommen.

Wenn der Kopf noch voller Eindrücke ist

Die Schneekugel, Winterstille oder eine kleine Fantasiereise können einen ruhigen Übergang schaffen.

Wenn Nähe gerade wichtiger ist

Kuschelpause, Vorlesen oder ein gemeinsamer warmer Kakao brauchen überhaupt keine „richtige“ Entspannungsübung.

Wenn der ganze Tag schon zu voll war

Dann ist vielleicht Ruheinsel 23 die beste:
Heute einfach etwas weglassen.

Was, wenn dein Kind gar keine Lust auf eine Ruhepause hat?

Dann muss es keine machen.

Gerade das Wort „Entspannung“ klingt für manche Kinder wenig verlockend.

Du musst die Ideen deshalb nicht einmal so nennen.

„Komm, wir machen jetzt eine Entspannungsübung“ klingt schließlich ganz anders als:

„Wollen wir ausprobieren, ob wir so leise wie Weihnachtswichtel durch das Zimmer schleichen können?“

Oder:

„Ich habe eine Geschichte von einem verschneiten Zauberwald. Möchtest du hören, was dort passiert?“

Und wenn die Antwort trotzdem Nein lautet, ist das ebenfalls in Ordnung.

Vielleicht passt die Idee morgen besser.

Wenn dein Kind vor Weihnachten völlig aufgedreht ist

Manchmal reichen kleine Ruheinseln allein nicht aus, weil ein Kind gerade noch mitten in seiner Aufregung steckt.

Dann muss Ruhe nicht unbedingt der erste Schritt sein.

Bewegung, ein klarer Übergang zwischen Aktivitäten und weniger zusätzliche Reize können ebenfalls hilfreich sein.

Genau darum geht es auch in meinem Weihnachtsartikel „Wenn Kinder vor Weihnachten völlig aufgedreht sind: 7 Dinge, die wirklich Ruhe bringen“.

Sobald die endgültige URL dieses Artikels feststeht, kann er an dieser Stelle direkt intern verlinkt werden.

Bewegung und Ruhe dürfen zusammengehören

Ein ruhiger Advent bedeutet nicht, dass Kinder ständig leise sein sollen.

Kinder dürfen rennen.
Sie dürfen lachen.
Sie dürfen aufgeregt sein.
Sie dürfen sich auf Weihnachten freuen.

Ruhe und Bewegung sind keine Gegensätze, zwischen denen du dich entscheiden musst.

Gerade Kinderyoga kann beides miteinander verbinden.

Eine Übung kann zunächst spielerisch und bewegt sein und anschließend ganz ruhig werden.

Passend zur Weihnachtszeit findest du deshalb in meinem Artikel Kinderyoga zu Weihnachten: 12 zauberhafte Übungen für die Adventszeit weitere Ideen für Weihnachtsbaum, Rentier, Schneeflocke und andere winterliche Yogaübungen.

Wenn aus fünf Minuten plötzlich eine Fantasiereise wird

Vielleicht merkst du bei einigen Ruheinseln, dass dein Kind besonders gerne in Geschichten eintaucht.

Dann musst du nach zwei Minuten nicht aufhören.

Aus einem vorgestellten Sternenhimmel kann eine Reise zu einem Stern werden.

Aus dem kleinen Wald kann plötzlich ein geheimnisvoller Zauberwald entstehen.

Und aus einer Schneeflocke vielleicht eine ganze Wintergeschichte.

Eine komplette weihnachtliche Geschichte zum direkten Vorlesen findest du in meinem Artikel „Weihnachtliche Fantasiereise für Kinder: Eine Reise durch den verschneiten Zauberwald“.

Auch hier kann der direkte interne Link ergänzt werden, sobald die endgültige WordPress-URL des Artikels feststeht.

Häufige Fragen zu Ruheinseln für Kinder im Advent

Wie lange sollte eine Ruheinsel dauern?

Es gibt keine feste Dauer.
Manchmal reichen zwei Minuten vollkommen aus.
Wenn dein Kind eine Übung oder Geschichte gerade genießt, darf sie natürlich länger dauern.
Orientiere dich weniger an der Uhr und mehr daran, wie es sich für euch anfühlt.

Müssen wir wirklich alle 24 Ruheinseln machen?

Nein.
Die 24 Ideen sind eine Auswahl und kein Programm, das abgearbeitet werden muss.
Wenn euch fünf davon besonders gefallen, könnt ihr genau diese fünf während des gesamten Advents wiederholen.

Was mache ich, wenn mein Kind dabei nicht still bleibt?

Stillliegen ist kein Ziel dieser Ideen.
Ein Kind darf seine Position verändern, etwas sagen oder eine Übung abwandeln.
Bei Kindern, die gerade viel Bewegungsdrang haben, kannst du mit einer bewegteren Ruheinsel wie dem Tannenbaum oder dem Wichtelgang beginnen.

Wann ist die beste Zeit für eine Ruheinsel?

Das hängt von eurem Alltag ab.
Manche Familien mögen eine kleine Pause nach Kindergarten oder Schule.
Andere nutzen sie vor dem Abendessen oder vor dem Schlafengehen.
Auch nach einem Weihnachtsmarktbesuch oder einer Feier kann ein ruhiger Übergang schön sein.

Für welches Alter sind die Adventsideen geeignet?

Viele der Ideen lassen sich flexibel an das Alter deines Kindes anpassen.
Bei jüngeren Kindern darf eine Übung sehr kurz und spielerisch sein.
Ältere Kinder können eigene Ideen ergänzen, längere Fantasiereisen machen oder kleine Reflexionsfragen beantworten.

Kann ich die Ruheinseln auch nach Weihnachten nutzen?

Natürlich.
Viele Ideen lassen sich leicht verändern.
Aus der Schneeflocken-Atmung kann beispielsweise eine Feder-Atmung werden und aus dem Weihnachtslicht ein kleines Abendlicht.
Kuschelpause, bewusstes Zuhören oder Fantasiereisen funktionieren ohnehin zu jeder Jahreszeit.

Wenn ihr weitermachen möchtet

Mehr gemeinsame Bewegungs- und Fantasiemomente

Die 24 Ruheinseln sollen dir zeigen, dass es für schöne gemeinsame Pausen oft gar nicht viel braucht.
Wenn du daraus regelmäßige kleine Rituale machen möchtest, findest du in meinen beiden E-Books noch mehr Ideen für Bewegung, Fantasie und gemeinsame Ruhezeiten.

Fazit: Weihnachten braucht nicht jeden Tag ein Highlight

Vielleicht ist das Schönste an diesen 24 Ruheinseln gar nicht die einzelne Übung.

Vielleicht ist es die Erinnerung daran, dass Advent nicht jeden Tag größer, schöner und besonderer werden muss.

Kinder brauchen nicht 24 perfekt geplante Weihnachtsaktivitäten.

Manchmal brauchen sie einen freien Nachmittag.

Eine Geschichte auf dem Sofa.

Ein bisschen Bewegung.

Eine warme Tasse Kakao.

Eine Decke.

Oder fünf Minuten, in denen einfach niemand irgendwohin muss.

Denn manchmal entsteht Weihnachtszauber genau dort, wo wir aufhören, noch etwas Besonderes daraus machen zu wollen.

Die beschriebenen Ruhe-, Atem-, Fantasie- und Bewegungsübungen sind allgemeine Anregungen für den Familienalltag und ersetzen keine medizinische oder therapeutische Beratung.
Dein Kind darf jede Übung jederzeit verändern oder beenden, wenn sie sich nicht angenehm anfühlt.

M
Miriam von Body Soul Power

Auf Body Soul Power findest du Kinderyoga, Fantasiereisen und alltagstaugliche Ideen für gemeinsame Ruheinseln, Fantasie und achtsame Familienmomente.

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