Wichtelgeschichte zum Vorlesen: Der Wichtel kommt nicht zur Ruhe
Wichtelgeschichte für Kinder

Wichtelgeschichte zum Vorlesen: Der Abend, an dem der Wichtel nicht zur Ruhe kam

Eine gemütliche Adventsgeschichte über einen kleinen Wichtel, viel Weihnachtswirbel und die Entdeckung, dass selbst Wichtel manchmal eine Pause brauchen.

Kennst du diese Dezemberabende, an denen dein Kind eigentlich müde ist und trotzdem überhaupt nicht zur Ruhe findet?

Der Tag war lang, überall leuchten Lichter, Weihnachten rückt näher und im Kopf scheint noch viel mehr los zu sein als am Morgen.

Genau darum geht es in dieser Wichtelgeschichte.

Denn auch der kleine Wichtel Finn kennt solche Abende.

Er möchte noch schnell einen Brief schreiben, Sterne sortieren, seine Werkstatt aufräumen, Geschenke kontrollieren und unbedingt noch herausfinden, woher das geheimnisvolle Glitzern vor seiner Tür kommt.

Schlafen?

Dafür hat er überhaupt keine Zeit.

Bis er merkt, dass Weihnachtszauber manchmal genau dann entsteht, wenn man aufhört, noch schnell etwas erledigen zu wollen.

Direkt zum Vorlesen:

Du kannst die Geschichte einfach so verwenden. Du brauchst kein zusätzliches Material. Unter der Geschichte findest du außerdem ein kleines Wichtel-Ruhe-Ritual, das ihr anschließend ausprobieren könnt.

Warum Kinder im Advent manchmal einfach nicht zur Ruhe kommen

Die Adventszeit ist wunderschön.

Sie kann für Kinder aber auch ziemlich aufregend sein.

Plötzlich sieht der Alltag anders aus.

Lichterketten hängen in den Fenstern.

Der Adventskalender wartet jeden Morgen.

Im Kindergarten oder in der Schule wird gebastelt und gesungen.

Vielleicht ist bereits ein Wichtel eingezogen.

Dann kommen Weihnachtsfeiern, Wunschzettel, Plätzchen, Besuche und natürlich die große Frage:

Wie lange dauert es eigentlich noch bis Weihnachten?

Auch schöne Aufregung bleibt Aufregung.

Und manchmal merkt man das ausgerechnet am Abend.

Das Kind liegt im Bett, der Körper ist müde und der Kopf scheint plötzlich erst richtig wach zu werden.

Noch eine Frage.

Noch ein Gedanke.

Noch einmal aufstehen.

Noch einmal wissen wollen, was der Wichtel wohl gerade macht.

Eine ruhige Vorlesegeschichte kann dann ein schöner Übergang zwischen dem lebhaften Tag und der Nacht sein.

Nicht als Methode, mit der ein Kind sofort einschlafen muss.

Sondern als gemeinsamer Moment, in dem für eine Weile nichts Neues mehr passieren muss.

Der Abend, an dem der Wichtel nicht zur Ruhe kam

Eine Wichtelgeschichte zum Vorlesen

Hinter einer kleinen roten Tür lebte ein Weihnachtswichtel namens Finn.

Finn hatte eine grüne Mütze, dicke Wollsocken und eine Werkstatt, die für einen Wichtel erstaunlich ordentlich war.

Zumindest normalerweise.

An diesem Abend sah es dort allerdings ganz anders aus.

Auf dem Tisch lagen drei halbfertige Briefe.

Neben der Tür stand eine Kiste voller goldener Sterne.

Auf dem Boden lagen rote Bänder, kleine Holzstücke und ein einzelner silberner Knopf, von dem Finn überhaupt nicht mehr wusste, woher er gekommen war.

Finn stand mitten in diesem Durcheinander und hielt eine winzige Liste in der Hand.

Heute noch erledigen:

Sterne sortieren
Brief schreiben
Mütze flicken
Werkstatt aufräumen
Geschenkband zählen
Morgen vorbereiten
Glitzer untersuchen

Finn nickte ernst.

„Das geht schnell.“

Er setzte sich an seinen Tisch.

Zuerst wollte er den Brief schreiben.

Er tauchte seine Feder in die Tinte.

„Liebe Kinder“, schrieb er.

Dann hielt er inne.

Was sollte er morgen eigentlich machen?

Vielleicht eine Schneespur vor der Tür?

Oder eine kleine Suchaufgabe?

Oder einen lustigen Streich?

Finn legte die Feder hin.

„Ich muss erst die Sterne sortieren.“

✦ ✦ ✦

Also nahm Finn die große Kiste.

Darin lagen goldene Sterne, silberne Sterne, kleine Sterne, große Sterne und sogar ein etwas schiefer Stern, den Finn besonders gern mochte.

Er begann zu zählen.

„Eins, zwei, drei, vier, fünf…“

Da glitzerte plötzlich etwas unter seiner Tür.

Finn sprang auf.

„Was war das?“

Er öffnete vorsichtig die Tür.

Draußen war niemand.

Nur im Flur leuchtete ganz schwach die Weihnachtsbeleuchtung.

Finn schloss die Tür wieder.

„Bestimmt nur Licht.“

Er setzte sich erneut vor die Sternenkiste.

„Also. Eins, zwei, drei…“

Dann blieb er stehen.

„Wo war ich?“

Er seufzte.

Jetzt musste er wieder von vorne anfangen.

✦ ✦ ✦

Als Finn endlich alle Sterne sortiert hatte, war es schon ziemlich spät.

Seine Augen fühlten sich müde an.

Er gähnte.

„Jetzt gehe ich ins Bett.“

Er machte drei Schritte in Richtung seiner kleinen Schlafkammer.

Dann sah er den halbfertigen Brief.

„Nur schnell fertig schreiben.“

Er setzte sich wieder hin.

„Liebe Kinder…“

Finn dachte nach.

Noch einmal gähnte er.

„Vielleicht brauche ich erst einen Kakao.“

Also stellte er einen winzigen Topf auf seinen Herd.

Während der Kakao warm wurde, entdeckte er das rote Geschenkband.

„Das muss ich noch zählen.“

Finn begann, kleine Stücke abzuschneiden.

Eins.

Zwei.

Drei.

Dann kochte der Kakao über.

„Oh nein!“

Finn sprang zum Herd.

Er wischte die Milch weg.

Dabei fiel sein Blick auf seine Mütze.

An der Seite war tatsächlich ein kleines Loch.

„Das kann ich unmöglich bis morgen so lassen.“

Also holte er Nadel und Faden.

Er setzte sich wieder hin.

Und plötzlich fühlte sich alles ziemlich viel an.

✦ ✦ ✦

Genau in diesem Moment klopfte es an Finns Fenster.

Tick.

Tick.

Finn drehte sich um.

Draußen saß eine kleine Schneeflocke auf dem Fensterbrett.

Finn öffnete das Fenster einen Spalt.

Die Flocke schwebte herein.

Sie war keine gewöhnliche Schneeflocke.

Es war eine Nordpolflocke.

Und Nordpolflocken wussten meistens ziemlich genau, was in Wichtelhäusern los war.

„Du bist noch wach“, sagte die Flocke.

Finn nickte.

„Ich habe viel zu tun.“

Die Flocke sah sich um.

„Das sehe ich.“

„Ich muss nur noch meinen Brief fertig schreiben, meine Mütze nähen, das Geschenkband zählen, den Tisch aufräumen und herausfinden, warum es vor meiner Tür glitzert.“

„Und danach?“

„Danach gehe ich schlafen.“

Die Flocke schwebte zur Uhr.

„Finn.“

„Ja?“

„Danach ist wahrscheinlich schon morgen.“

Finn sah zur Uhr.

„Oh.“

✦ ✦ ✦

Die Nordpolflocke setzte sich auf die Kante der Sternenkiste.

„Warum muss das alles heute fertig werden?“

Finn sah sie an.

„Weil morgen wieder ein Wichteltag ist.“

„Und was passiert, wenn dein Wichteltag morgen etwas kleiner ist?“

Finn runzelte die Stirn.

„Kleiner?“

„Vielleicht liegt einfach nur ein Brief vor deiner Tür.“

„Ohne Streich?“

„Ohne Streich.“

„Ohne Geschenk?“

„Ohne Geschenk.“

„Ohne große Mission?“

„Vielleicht nur eine winzige.“

Finn war sich nicht sicher.

„Ist das dann überhaupt ein richtiger Wichteltag?“

Die Flocke begann zu funkeln.

„Natürlich.“

„Aber was soll ich denn schreiben?“

Die Flocke überlegte.

Dann sagte sie:

Liebe Kinder,

heute brauche ich einen ruhigen Wichteltag.

Vielleicht kennt ihr solche Tage auch.

Meine Mission für euch ist ganz klein:
Macht es euch irgendwann heute für ein paar Minuten gemütlich.

Vielleicht mit einer Decke.
Vielleicht mit einem Buch.
Vielleicht einfach zusammen.

Euer müder Wichtel

Finn schwieg.

Dann musste er lächeln.

„Das könnte ich wirklich schreiben.“

„Natürlich kannst du.“

„Und die Sterne?“

„Morgen.“

„Das Geschenkband?“

„Morgen.“

„Die Mütze?“

Die Nordpolflocke sah auf das winzige Loch.

„Ich glaube, die hält noch eine Nacht.“

✦ ✦ ✦

Finn setzte sich wieder an seinen Tisch.

Dieses Mal schrieb er nur den kurzen Brief.

Dann legte er die Feder weg.

Er stand auf.

Doch kurz bevor er in Richtung Bett ging, sah er wieder dieses geheimnisvolle Glitzern unter seiner Tür.

„Da!“

Finn öffnete die Tür.

Draußen lag etwas auf dem Boden.

Ein kleiner Papierstern.

Darauf stand mit krakeliger Schrift:

Für unseren Wichtel.

Damit du auch etwas Schönes bekommst.

Finn hielt den Stern ganz vorsichtig in beiden Händen.

Er sagte eine Weile gar nichts.

„Deshalb hat es geglitzert“, flüsterte er schließlich.

Die Nordpolflocke schwebte neben ihn.

„Manchmal passieren die schönsten Dinge, während man gerade versucht, noch zehn andere Dinge zu erledigen.“

Finn sah den Papierstern an.

Dann stellte er ihn auf seinen Nachttisch.

✦ ✦ ✦

„Jetzt aber wirklich ins Bett“, sagte die Flocke.

Finn kroch unter seine Decke.

Doch sein Kopf war noch immer voller Gedanken.

Die Sterne.

Der Brief.

Das Geschenkband.

Die Mütze.

Morgen.

Übermorgen.

Weihnachten.

Finn drehte sich nach links.

Dann nach rechts.

„Ich kann nicht schlafen.“

Die Nordpolflocke setzte sich auf die Bettkante.

„Dann machen wir die Schneekugel.“

Finn setzte sich wieder auf.

„Welche Schneekugel?“

„Die in deinem Kopf.“

Finn sah sie verwirrt an.

„Ich habe keine Schneekugel im Kopf.“

„Doch.“

Die Flocke schwebte vor ihm auf und ab.

„Stell dir vor, alle Gedanken sind kleine Schneeflocken.“

Finn schloss die Augen.

„Viele Schneeflocken?“

„Sehr viele.“

Das konnte Finn sich gut vorstellen.

„Und jetzt?“

„Jetzt musst du gar nichts mit ihnen machen.“

„Gar nichts?“

„Gar nichts.“

„Ich muss sie nicht sortieren?“

„Nein.“

„Nicht zählen?“

„Nein.“

„Nicht wegschieben?“

„Auch nicht.“

Finn atmete langsam ein.

Und wieder aus.

„Stell dir vor, dass die Schneeflocken langsam nach unten sinken“, sagte die Flocke leise.

Finn stellte es sich vor.

Der Gedanke an die Sterne sank nach unten.

Der Gedanke an das Geschenkband folgte.

Die Mütze schwebte noch einen Moment herum.

Dann sank auch sie.

Finn atmete noch einmal ein.

Und aus.

Es wurde ruhiger.

✦ ✦ ✦

„Was ist, wenn morgen wieder neue Gedanken kommen?“ fragte Finn mit geschlossenen Augen.

„Dann kommen sie eben.“

„Und was mache ich dann?“

„Du kannst dich wieder an die Schneekugel erinnern.“

Finn kuschelte sich tiefer unter seine Decke.

„Ich glaube, meine Schneeflocken liegen jetzt fast alle unten.“

Die Nordpolflocke lächelte.

„Dann ist für heute genug.“

Finn öffnete noch einmal kurz die Augen.

Auf seinem Nachttisch stand der kleine Papierstern.

Die Werkstatt war immer noch nicht aufgeräumt.

Das Geschenkband war nicht gezählt.

Seine Mütze hatte immer noch ein Loch.

Und trotzdem war alles in Ordnung.

Finn lächelte.

„Morgen ist auch noch ein Wichteltag.“

Dann schloss er die Augen.

Und diesmal blieb er liegen.

✦ ✦ ✦

Am nächsten Morgen fanden die Kinder einen kleinen Brief vor der Wichteltür.

Guten Morgen!

Heute wird bei mir ein gemütlicher Wichteltag.

Ich habe gestern etwas Wichtiges gelernt:

Nicht alles muss noch heute fertig werden.

Meine kleine Mission für euch:
Findet irgendwann fünf Minuten, in denen ihr nichts erledigen müsst.

Kuscheln zählt.
Vorlesen zählt.
Aus dem Fenster schauen zählt.
Einfach zusammensitzen zählt auch.

Euer Wichtel Finn

Hinter seiner kleinen Tür schlief Finn noch ein bisschen weiter.

Neben seinem Bett stand der Papierstern.

Und in seiner Werkstatt lagen immer noch ein paar Dinge herum.

Aber zum ersten Mal störte ihn das überhaupt nicht.

Das kleine Wichtel-Ruhe-Ritual nach der Geschichte

Wenn dein Kind nach der Geschichte noch Lust hat, könnt ihr Finns Ruhe-Idee selbst ausprobieren.

Das Ritual soll keine weitere Aufgabe werden.

Es dauert nur wenige Minuten.

Drei Wichtelatemzüge

  1. Legt euch bequem hin oder setzt euch gemütlich zusammen.
  2. Legt eine Hand auf den Bauch, wenn sich das angenehm anfühlt.
  3. Atmet langsam durch die Nase ein.
  4. Lasst die Luft ruhig wieder heraus.
  5. Wiederholt das insgesamt dreimal.

Beim Einatmen könnt ihr denken:

„Der Wichtel sammelt Ruhe.“

Beim Ausatmen:

„Der Wichtel lässt den Trubel gehen.“

Drei Atemzüge reichen völlig.

Wenn dein Kind danach weitersprechen möchte, darf es das.

Wenn es lieber still wird, ist das genauso gut.

Die Wichtel-Schneekugel für volle Köpfe

Die Schneekugel aus der Geschichte kannst du ebenfalls als kleines Abendritual verwenden.

Gedanken müssen nicht verschwinden. Sie dürfen einfach langsam zur Ruhe kommen.

So funktioniert die Wichtel-Schneekugel

  • Schließt für einen Moment die Augen.
  • Stellt euch vor, eure Gedanken wären kleine Schneeflocken in einer Schneekugel.
  • Ihr müsst keine Schneeflocke wegschieben.
  • Ihr müsst nichts sortieren.
  • Beobachtet nur, wie die Flocken langsam nach unten sinken.
  • Atmet dabei ruhig weiter.

Vielleicht sinken manche Gedanken sofort.

Andere wirbeln noch ein bisschen herum.

Das ist vollkommen in Ordnung.

Es geht nicht darum, einen vollkommen leeren Kopf zu bekommen.

Die Vorstellung ist einfach ein ruhiges Bild, auf das sich dein Kind für einen Moment konzentrieren kann.

Drei Varianten für euer kleines Adventsritual

Nicht jedes Kind mag dieselben Dinge.

Deshalb kannst du die Geschichte ganz unterschiedlich nutzen.

Nur die Geschichte Vorlesen, kuscheln, fertig. Es muss danach überhaupt kein zusätzliches Ritual geben.
Geschichte plus Atemzüge Nach dem Vorlesen macht ihr gemeinsam drei ruhige Wichtelatemzüge und beendet damit den Tag.
Geschichte plus Schneekugel Besonders schön, wenn dein Kind noch viele Gedanken im Kopf hat und die Vorstellung mit den langsam sinkenden Schneeflocken mag.
Geschichte als Wichtelbotschaft Euer eigener Wichtel kann am nächsten Morgen schreiben, dass auch er einen ruhigen Tag braucht.

Warum kleine Wichtelmomente oft völlig ausreichen

Ein Wichtel muss nicht jeden Morgen ein komplettes Theaterstück aufführen.

Gerade die Geschichte von Finn eignet sich wunderbar, um euren Wichteladvent zwischendurch bewusst etwas kleiner werden zu lassen.

Vielleicht gibt es am nächsten Tag nur einen Brief.

Vielleicht schläft der Wichtel länger.

Vielleicht ist seine einzige Mission:

Macht es euch heute für fünf Minuten gemeinsam gemütlich.

Kinder brauchen nicht zwangsläufig jeden Tag einen größeren Streich als am Vortag.

Oft reicht schon die Vorstellung, dass hinter der kleinen Tür jemand lebt, der ebenfalls müde, neugierig, albern oder aufgeregt sein kann.

Wenn du genau diesen entspannten Wichtelalltag suchst, lies auch meinen Beitrag 24 Wichtel-Missionen für Familien .

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Für die Abende, an denen dir wirklich nichts mehr einfällt

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Du kannst euren Wichteladvent so gestalten, wie er zu eurer Familie passt. Manche Tage dürfen aufregend sein, andere ruhig und wieder andere ganz unspektakulär.

Häufige Fragen zur Wichtelgeschichte zum Vorlesen

Für welches Alter eignet sich die Wichtelgeschichte?

Die Geschichte eignet sich besonders gut für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Bei jüngeren Kindern kannst du einzelne Passagen kürzen. Ältere Kinder können Finns Gedanken und das Bild mit der Schneekugel meist schon sehr gut nachvollziehen.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Je nach Lesetempo, Pausen und Fragen deines Kindes solltest du ungefähr 15 bis 25 Minuten einplanen. Du kannst die Geschichte aber auch auf zwei Abende aufteilen.

Muss mein Kind danach die Atemübung machen?

Nein. Das kleine Ritual ist nur ein Angebot. Wenn dein Kind einfach nur die Geschichte hören möchte, ist das vollkommen ausreichend.

Kann ich die Schneekugel auch an anderen Abenden verwenden?

Ja. Die Vorstellung von langsam sinkenden Schneeflocken kann unabhängig von der Geschichte als kleines Ruhebild verwendet werden. Es muss daraus kein festes Programm werden.

Muss bei uns ein Wichtel eingezogen sein?

Nein. Die Geschichte funktioniert auch einfach als weihnachtliche Vorlesegeschichte. Ein eigener Wichtel oder eine Wichteltür sind nicht notwendig.

Kann unser eigener Wichtel die Geschichte aufgreifen?

Ja. Er kann am nächsten Morgen beispielsweise einen kurzen Brief hinterlassen und schreiben, dass auch er heute einen ruhigeren Tag braucht.

Was mache ich, wenn mein Kind beim Vorlesen trotzdem unruhig ist?

Dann darf die Geschichte unterbrochen werden. Vielleicht hört ihr später weiter oder macht an diesem Abend etwas anderes. Vorlesen soll kein Test sein, bei dem ein Kind still liegen muss.

Wo finde ich weitere vorbereitete Wichtelideen?

Einen kompletten Adventsablauf findest du bei den 24 Wichtel-Missionen . Für unkomplizierte Streiche gibt es außerdem Wichtelstreiche ohne Chaos und für besonders volle Abende das Wichtel-SOS .

Fazit: Auch ein Wichtel darf zur Ruhe kommen

Vielleicht ist genau das die schönste Botschaft dieser Geschichte.

Der Advent muss nicht jeden Tag größer, bunter und aufregender werden.

Nicht für Kinder.

Und auch nicht für Wichtel.

Ein Brief kann reichen.

Eine Geschichte kann reichen.

Drei gemeinsame Atemzüge können reichen.

Und manchmal darf die wichtigste Mission des Tages einfach sein:

Für heute haben wir genug erlebt.
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© BodySoulPower

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