Pinterest Business · Nebenverdienst

Weihnachtsgeld aufbessern: 7 Möglichkeiten, Pinterest dafür zu nutzen

Geschenke, Weihnachtsessen, Adventskalender und kleine Extras können das Budget im Dezember ordentlich belasten. Pinterest kann dir dabei helfen, einen zusätzlichen Einkommensweg aufzubauen, wenn du die Plattform nicht nur zum Sammeln schöner Ideen nutzt.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl.

Der Herbst beginnt gerade erst und eigentlich möchtest du dich auf gemütliche Wochen, Advent und Weihnachten freuen.

Gleichzeitig taucht diese eine Frage auf:

Wie soll ich dieses Jahr eigentlich alles bezahlen?

Geschenke für die Familie.

Vielleicht ein Adventskalender für die Kinder.

Ein schönes Weihnachtsessen.

Besuche auf dem Weihnachtsmarkt.

Fahrtkosten.

Dekoration.

Und dann kommen meistens noch einige Ausgaben dazu, mit denen vorher niemand gerechnet hat.

Genau deshalb kann der Herbst ein guter Zeitpunkt sein, über einen zusätzlichen Nebenverdienst nachzudenken.

Nicht über irgendein vermeintliches System, das dir schnellen Reichtum verspricht.

Sondern über etwas, das du Schritt für Schritt aufbauen kannst und das im besten Fall auch nach Weihnachten weiter für dich arbeitet.

Pinterest kann dafür interessant sein.

Allerdings nur, wenn du verstehst, welche Aufgabe Pinterest innerhalb deines Geschäfts tatsächlich übernimmt.

Pinterest bezahlt dich nicht einfach fürs Pinnen

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt dieses gesamten Artikels.

Wenn du mit Pinterest zusätzliches Geld verdienen möchtest, solltest du nicht mit der Frage starten:

Wie verdiene ich auf Pinterest Geld?

Die bessere Frage lautet:

Wie kann Pinterest Menschen zu einem Angebot führen, mit dem ich Geld verdiene?

Das klingt zunächst ähnlich.

Strategisch ist es aber ein gewaltiger Unterschied.

Pinterest wird von vielen Menschen genutzt, um nach Ideen, Lösungen, Inspiration und konkreten Antworten zu suchen.

Sie suchen beispielsweise nach Geschenkideen.

Nach Weihnachtsrezepten.

Nach Möglichkeiten für einen Nebenverdienst.

Nach Blogideen.

Nach Bastelideen.

Nach Planungshilfen.

Nach Anleitungen.

Oder nach Produkten, die ein bestimmtes Problem lösen.

Ein guter Pin kann genau in diesem Moment auftauchen.

Der Pin weckt Interesse.

Der Nutzer klickt.

Und erst nach diesem Klick beginnt der Teil, der für deinen Nebenverdienst entscheidend ist.

Pinterest → Pin → Blogartikel → Angebot → mögliche Einnahme

Pinterest ist damit nicht automatisch dein Geschäftsmodell.

Pinterest kann der Weg sein, über den neue Menschen dein Geschäftsmodell überhaupt erst entdecken.

Warum Weihnachten dafür besonders interessant sein kann

Vor Weihnachten verändert sich das Suchverhalten vieler Menschen.

Es wird geplant.

Verglichen.

Gesucht.

Gekauft.

Und vor allem werden Lösungen für sehr konkrete Probleme benötigt.

Was schenke ich meinem Partner?

Was kann ich mit Kindern im Advent machen?

Welche einfachen Weihnachtsrezepte funktionieren?

Wie kann ich Weihnachten günstiger gestalten?

Wie verdiene ich zusätzliches Geld?

Welche digitalen Produkte eignen sich als Geschenk?

Wie organisiere ich die Weihnachtszeit ohne Stress?

Genau diese konkreten Wünsche und Probleme können interessante Ansatzpunkte für Pinterest Inhalte sein.

Wichtig:

Du solltest nicht erst wenige Tage vor Weihnachten anfangen.

Saisonale Inhalte solltest du möglichst frühzeitig planen und veröffentlichen, damit dein gesamtes System bereits steht, wenn das Interesse zunimmt.

Die 7 Möglichkeiten im Überblick

Es gibt nicht nur einen Weg, Pinterest mit einem Nebenverdienst zu verbinden.

Einige Möglichkeiten setzen bereits einen Blog voraus.

Andere funktionieren mit einem eigenen Produkt.

Wieder andere basieren auf Dienstleistungen oder Affiliate Marketing.

1. Affiliate Marketing

Hilfreiche Artikel mit passenden Produktempfehlungen verbinden.

2. Digitale Produkte

Eigene Workbooks, Planer oder andere digitale Lösungen verkaufen.

3. E Books

Ein klar umrissenes Problem in einem eigenen E Book vertiefen.

4. E Mail Liste

Pinterest Besucher über ein Freebie langfristig an dich binden.

5. Dienstleistungen

Menschen erreichen, die genau deine Fähigkeiten benötigen.

6. Monetarisierter Blog

Mehrere Einnahmequellen innerhalb eines Blogs miteinander verbinden.

7. Pinterest Wissen

Später fundierte eigene Erfahrung in Dienstleistungen oder Produkte verwandeln.

1

Affiliate Marketing über hilfreiche Blogartikel

Affiliate Marketing ist für viele Blogger einer der naheliegendsten Wege, mit bestehenden Inhalten Einnahmen zu erzielen.

Das Prinzip ist einfach.

Du empfiehlst ein Produkt oder eine Dienstleistung, die thematisch zu deinem Inhalt passt.

Wenn jemand über deinen gekennzeichneten Partnerlink kauft und die Bedingungen des jeweiligen Partnerprogramms erfüllt sind, kannst du eine Provision erhalten.

Pinterest kann dir dabei Besucher bringen.

Der entscheidende Punkt ist allerdings:

Der Pin sollte nicht einfach nur verkaufen.

Er sollte zunächst ein konkretes Interesse aufgreifen.

Stell dir beispielsweise vor, du betreibst einen Blog rund um Familie, Entspannung oder Weihnachten.

Dann könnten Artikel entstehen wie:

  • Geschenkideen für gestresste Mütter
  • Beschäftigungsideen für ruhige Adventsnachmittage
  • Weihnachtsbücher für Kinder
  • Geschenkideen für Menschen, die mehr Ruhe brauchen
  • Praktische Helfer für eine entspanntere Weihnachtszeit

Für diese Artikel erstellst du unterschiedliche Pins.

Die Pins führen zu deinem Artikel.

Dort erklärst du ausführlich, warum bestimmte Produkte sinnvoll sein können.

Und genau dort können passend platzierte Affiliate Links eingesetzt werden.

Der Unterschied:

Du versuchst nicht, jemanden mit einem einzelnen Pin sofort zum Kauf zu überreden.

Du beantwortest zuerst eine Frage oder löst ein Problem.

Das Angebot ist anschließend die logische Ergänzung.

Physische Produkte

Wenn passende physische Produkte zu deinem Thema gehören, können entsprechende Partnerprogramme eine Möglichkeit sein.

Wichtig ist, dass du nicht wahllos Produkte einbaust.

Die Empfehlung muss zum Inhalt passen.

Je stärker die Verbindung zwischen Suchanfrage, Pin, Artikel und Produkt ist, desto nachvollziehbarer wird der gesamte Weg für den Leser.

Digitale Angebote

Affiliate Marketing beschränkt sich nicht auf physische Produkte.

Je nach Nische kannst du auch Kurse, Programme oder andere digitale Angebote empfehlen.

Auch hier gilt:

Nicht allein die mögliche Provision sollte entscheiden, sondern die Frage, ob das Angebot tatsächlich zum Inhalt und zur Zielgruppe passt.

2

Eigene digitale Produkte verkaufen

Wenn du bereits Wissen zu einem bestimmten Thema hast, kann ein eigenes digitales Produkt langfristig besonders interessant sein.

Du musst dafür nicht sofort einen riesigen Onlinekurs erstellen.

Ein digitales Produkt kann deutlich kleiner anfangen.

  • E Book
  • Workbook
  • Checkliste
  • Planer
  • Vorlagensammlung
  • Mini Guide
  • Challenge
  • Printable

Der Vorteil:

Du erstellst das Produkt einmal und kannst es anschließend mehrfach verkaufen.

Pinterest kann dabei helfen, passende Menschen zu deinen Inhalten und anschließend zu deinem Produkt zu führen.

1

Problem finden

Überlege zuerst, welches konkrete Problem deine Zielgruppe lösen möchte.

2

Artikel erstellen

Beantworte einen Teil der Frage ausführlich und wirklich hilfreich auf deinem Blog.

3

Pins entwickeln

Nutze unterschiedliche Suchintentionen, Probleme und Klickgründe.

4

Produkt verbinden

Wenn dein Produkt den nächsten logischen Schritt bietet, kannst du es innerhalb des Artikels präsentieren.

Gerade vor Weihnachten können Produkte interessant sein, die ein saisonales Problem lösen.

Zum Beispiel Planer.

Geschenklisten.

Budgetvorlagen.

Familienaktivitäten.

Adventsideen.

Entspannungsangebote.

Oder kleine digitale Geschenkprodukte.

Das bedeutet aber nicht, dass dein gesamtes Business weihnachtlich sein muss.

Du kannst saisonale Suchanfragen nutzen, um Menschen auf ein dauerhaft relevantes Angebot aufmerksam zu machen.

3

Mit einem kleinen E Book starten

Vielleicht möchtest du ein eigenes Produkt verkaufen, aber ein umfangreicher Kurs fühlt sich für den Anfang viel zu groß an.

Dann kann ein E Book ein überschaubarerer Einstieg sein.

Entscheidend ist nicht die Seitenzahl.

Entscheidend ist, dass das E Book eine klar erkennbare Aufgabe erfüllt.

Ein gutes Thema ist deshalb selten:

Alles, was du über Thema X wissen musst.

Viel klarer ist ein Produkt, das ein konkretes Ergebnis verspricht und dieses anschließend tatsächlich liefert.

Denk vom Produkt rückwärts:

Was soll jemand nach deinem E Book besser können?

Welches Problem löst es?

Welche Fragen stellt diese Person vorher?

Genau aus diesen Fragen können deine Blogartikel und Pinterest Pins entstehen.

Wenn du bereits ein eigenes E Book oder Workbook besitzt, musst du für Weihnachten also nicht zwangsläufig ein komplett neues Produkt erstellen.

Oft ist es sinnvoller, neue saisonale Einstiege zu deinem bestehenden Angebot zu schaffen.

Das können neue Blogartikel sein.

Neue Pins.

Neue saisonale Blickwinkel.

Oder eine thematisch passende Weihnachtskampagne.

4

Pinterest nutzen, um deine E Mail Liste aufzubauen

Diese Möglichkeit bringt dir nicht unbedingt am selben Tag Geld.

Trotzdem gehört sie zu den wichtigsten Strategien, wenn du Pinterest nicht nur kurzfristig nutzen möchtest.

Denn ein Besucher deiner Webseite kann wieder verschwinden.

Vielleicht findet er deinen Artikel hilfreich.

Vielleicht klickt er anschließend aber einfach zurück.

Und möglicherweise siehst du ihn nie wieder.

Eine E Mail Liste verändert das.

Du kannst Besuchern ein passendes kostenloses Angebot zur Verfügung stellen.

  • eine Checkliste
  • einen Mini Planer
  • eine kurze Anleitung
  • ein kleines Workbook
  • eine Vorlage
  • eine Challenge
Pinterest → Artikel → Freebie → E Mail Liste → Angebot

Wer sich dafür interessiert und sich freiwillig für deinen Newsletter anmeldet, kann anschließend weitere hilfreiche Inhalte von dir erhalten.

Damit wird aus einem einzelnen Pinterest Klick möglicherweise eine langfristige Verbindung.

Pinterest bringt dir den Besucher.

Dein Blog schafft Vertrauen.

Deine E Mail Liste ermöglicht dir, den Kontakt weiterzuführen.

Das kann besonders wichtig sein, wenn du eigene Produkte oder passende Affiliate Angebote vermarktest.

Denn nicht jeder Besucher wird beim ersten Kontakt sofort etwas kaufen.

Viele Menschen möchten dich und deine Inhalte zunächst kennenlernen.

5

Pinterest für Dienstleistungen nutzen

Du brauchst weder einen riesigen Blog noch ein fertiges digitales Produkt, um Pinterest für einen Nebenverdienst zu nutzen.

Vielleicht besitzt du bereits eine Fähigkeit, für die andere Menschen bereit sind zu bezahlen.

Dann kann Pinterest dabei helfen, Menschen auf genau diese Dienstleistung aufmerksam zu machen.

Das können zum Beispiel Leistungen sein wie:

  • virtuelle Assistenz
  • Texterstellung
  • Blogbetreuung
  • Pinterest Management
  • Grafikerstellung
  • Canva Designs
  • Social Media Unterstützung
  • Lektorat
  • Webdesign
  • Coaching oder Beratung in deinem Fachgebiet

Der große Unterschied zu einem digitalen Produkt:

Du musst nicht erst warten, bis viele einzelne Verkäufe entstehen.

Ein einziger passender Kunde kann bereits deutlich mehr Umsatz bringen als mehrere kleine Produktverkäufe.

Allerdings solltest du auch hier Pinterest nicht wie eine digitale Litfaßsäule behandeln.

Ein Pin mit der Aufschrift „Buche mich als virtuelle Assistentin“ ist für jemanden, der dich überhaupt nicht kennt, möglicherweise wenig interessant.

Hilfreicher ist es, zuerst das Problem des potenziellen Kunden anzusprechen.

Beispiel:

Du möchtest Pinterest Management anbieten.

Dann könntest du einen Artikel schreiben wie:

„Pinterest kostet dich zu viel Zeit? Diese Aufgaben kannst du auslagern“

Problem → Pin → Artikel → Vertrauen → Dienstleistung

Warum Dienstleistungen für Weihnachtsgeld interessant sein können

Dienstleistungen haben gegenüber manchen anderen Online Einnahmewegen einen Vorteil.

Du brauchst nicht zwangsläufig eine große Reichweite.

Du brauchst die richtigen Menschen.

Wenn du beispielsweise mit einem Auftrag 200 Euro verdienst, brauchst du nicht dieselbe Anzahl an Käufern wie bei einem Produkt für 10 Euro.

Das macht Dienstleistungen insbesondere für Menschen interessant, die bereits verwertbare Fähigkeiten besitzen.

Aber auch hier gilt:

Pinterest garantiert dir keine Kunden.

Die Plattform kann dir helfen, von potenziellen Kunden gefunden zu werden.

Ob daraus ein Auftrag entsteht, hängt unter anderem von deinem Angebot, deiner Positionierung, deiner Zielseite und deinem Preis ab.

6

Besucher für einen monetarisierten Blog gewinnen

Vielleicht möchtest du gar nicht nur ein bestimmtes Produkt verkaufen.

Vielleicht möchtest du einen Blog aufbauen, der langfristig mehrere Einnahmequellen miteinander verbindet.

Dann kann Pinterest besonders interessant sein.

Denn ein guter Blogartikel kann auf unterschiedliche Weise zu deinem Einkommen beitragen.

Affiliate Marketing

Passende Produkte und Dienstleistungen können innerhalb hilfreicher Artikel empfohlen werden.

Eigene Produkte

Deine Artikel können Leser zu passenden E Books, Workbooks oder Kursen führen.

E Mail Liste

Ein passendes Freebie kann aus einem einmaligen Besucher einen Newsletter Abonnenten machen.

Werbung

Bei ausreichendem Traffic können je nach Blog auch Werbeeinnahmen eine zusätzliche Einnahmequelle werden.

Pinterest kann damit ein Teil eines größeren Systems werden.

Und genau hier liegt der langfristige Vorteil.

Du bist nicht darauf angewiesen, dass jeder Besucher dasselbe tut.

Ein Leser interessiert sich vielleicht für ein empfohlenes Produkt.

Ein anderer lädt dein Freebie herunter.

Ein weiterer entdeckt dein eigenes digitales Produkt.

Und jemand anderes liest zunächst einfach mehrere deiner Artikel.

Das ist der entscheidende Unterschied:

Du baust nicht einfach einen Pinterest Account auf.

Du baust einen Blog auf, für den Pinterest eine Besucherquelle sein kann.

Welche Artikel eignen sich dafür?

  • Anleitungen
  • Checklisten
  • Vergleiche
  • Problemlösungen
  • Ideensammlungen
  • Rezepte
  • Schritt für Schritt Anleitungen
  • Geschenkideen
  • Planungshilfen
  • echte Erfahrungsberichte

Bei jedem Artikel solltest du anschließend überlegen:

Was ist der sinnvollste nächste Schritt für den Leser?

Nicht jeder Artikel braucht fünf Produktboxen.

Manchmal reicht eine einzige passende Empfehlung.

Bei einem anderen Artikel ist ein Freebie sinnvoller.

Und manche Inhalte sollen zunächst einfach Vertrauen schaffen und auf weitere Artikel führen.

7

Pinterest Wissen selbst zum Angebot machen

Die siebte Möglichkeit unterscheidet sich von den vorherigen.

Wenn du Pinterest über längere Zeit intensiv nutzt und tatsächlich fundierte Kenntnisse sowie eigene nachvollziehbare Erfahrungen gesammelt hast, kann dieses Wissen selbst irgendwann Teil deines Angebots werden.

Das bedeutet ausdrücklich nicht:

Du eröffnest heute einen Pinterest Account und verkaufst nächste Woche einen Kurs darüber.

Du solltest etwas nur dann lehren oder als Dienstleistung anbieten, wenn du das entsprechende Wissen wirklich besitzt.

Langfristig können daraus verschiedene Angebote entstehen.

  • Pinterest Management
  • Pin Design
  • Pinterest Beratung
  • Keyword Recherche
  • Account Analyse
  • Canva Vorlagen
  • Workbooks
  • E Books
  • Kurse

Vielleicht beginnst du mit einem Blog.

Du lernst Pinterest für deinen eigenen Blog.

Du sammelst praktische Erfahrung.

Du lernst, welche Pins tatsächlich Klicks erzeugen.

Du beschäftigst dich mit Suchintentionen.

Du wertest deine Ergebnisse aus.

Und irgendwann besitzt du möglicherweise genügend Wissen, um anderen Menschen bei genau diesen Aufgaben zu helfen.

Die Reihenfolge ist entscheidend:

Erst lernen.

Dann selbst anwenden.

Ergebnisse beobachten.

Erfahrung sammeln.

Und erst danach überlegen, ob daraus ein eigenes Angebot entstehen kann.

Wenn du Pinterest systematisch lernen möchtest

Du musst dir Pinterest nicht ausschließlich durch Versuch und Irrtum erschließen.

Wenn du strukturiert lernen möchtest, wie Pinterest für einen Blog oder ein Online Business eingesetzt werden kann, kann eine Weiterbildung eine Möglichkeit sein.

Da sich Angebote bei Umfang, Zielgruppe, Preis und Schwerpunkt unterscheiden, habe ich verschiedene Möglichkeiten separat miteinander verglichen.

Pinterest Weiterbildung

Pinterest Kurse im Vergleich

Wenn du Pinterest gezielt für deinen Blog oder Nebenverdienst einsetzen möchtest, kannst du dir hier verschiedene Pinterest Angebote ansehen und prüfen, welches zu deiner Ausgangssituation passt.

Pinterest Kurse vergleichen →

Welche der 7 Möglichkeiten passt zu dir?

Vielleicht liest du diese Liste und denkst:

Soll ich jetzt Affiliate Marketing machen, ein E Book schreiben, einen Newsletter aufbauen und gleichzeitig Dienstleistungen anbieten?

Nein.

Du musst nicht sieben Geschäftsmodelle gleichzeitig starten.

Wenn Weihnachten näher rückt und du nur begrenzt Zeit hast, kann es sinnvoller sein, dich auf einen klaren Weg zu konzentrieren.

Du hast bereits einen Blog

Prüfe deine bestehenden Artikel und überlege, welche sich sinnvoll monetarisieren und über Pinterest bewerben lassen.

Du hast noch kein Produkt

Affiliate Marketing oder der Aufbau einer E Mail Liste können mögliche Einstiege sein.

Du hast bereits ein Produkt

Entwickle hilfreiche Artikel rund um die Probleme, die unmittelbar zu deinem Produkt passen.

Du besitzt eine gefragte Fähigkeit

Eine Dienstleistung kann interessant sein, weil du nicht auf eine große Anzahl kleiner Verkäufe angewiesen bist.

Was kann am schnellsten zusätzliches Weihnachtsgeld bringen?

Hier ist eine realistische Einordnung wichtig.

Wenn du heute bei null beginnst, kann dir niemand seriös garantieren, dass du bis Weihnachten mit Pinterest eine bestimmte Summe verdienen wirst.

Du brauchst Inhalte.

Du brauchst geeignete Zielseiten.

Du brauchst ein Angebot.

Und du brauchst Menschen, die dieses Angebot tatsächlich benötigen.

Wenn du bereits eine Dienstleistung anbieten kannst

Dann musst du nicht erst ein vollständiges digitales Produkt entwickeln.

Ein passender Kunde kann bereits einen spürbaren Betrag bringen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Pinterest diesen Kunden automatisch liefert.

Wenn du bereits einen Blog mit Besuchern hast

Dann kann es sinnvoll sein, vorhandene Inhalte auf passende Affiliate Möglichkeiten und eigene Produkte zu prüfen.

Du startest nicht bei null.

Du optimierst etwas, das bereits vorhanden ist.

Wenn du bereits ein digitales Produkt besitzt

Dann konzentriere dich auf Inhalte und Pins, die genau die Menschen erreichen, für die dieses Produkt gedacht ist.

Du musst nicht zwangsläufig noch ein weiteres Weihnachtsprodukt erstellen.

Wenn du wirklich bei null beginnst

Dann sollte dein Ziel größer sein als Weihnachten.

Nutze Weihnachten als Motivation, endlich zu starten.

Plane dein System aber so, dass es im Januar nicht wertlos wird.

Weihnachten kann dein Startpunkt sein.

Es sollte nicht das Ablaufdatum deines Nebenverdienstes sein.

Was du nicht tun solltest, nur weil du schnell Geld brauchst

Gerade das Wort Weihnachtsgeld kann Druck erzeugen.

Vielleicht fehlen dir 100 Euro.

Vielleicht 500 Euro.

Vielleicht möchtest du einfach etwas mehr Spielraum für Geschenke haben.

Dieser Druck kann dazu führen, dass du Entscheidungen triffst, die langfristig nicht sinnvoll sind.

Keine unrealistischen Versprechen

Versprich deinen Lesern keine Einnahmen, die du nicht belegen kannst.

Keine wahllosen Affiliate Empfehlungen

Ein Produkt gehört nur dann in einen Artikel, wenn es wirklich zum Inhalt und zur Zielgruppe passt.

Keine erfundenen Erfahrungen

Behaupte niemals, du hättest ein Produkt getestet oder damit ein bestimmtes Ergebnis erzielt, wenn das nicht stimmt.

Nicht jeden Pin mit Text überladen

Der Pin soll Interesse wecken und nicht deinen gesamten Blogartikel ersetzen.

Nicht nur auf Impressionen schauen

Für deinen Nebenverdienst sind besonders die Menschen interessant, die tatsächlich auf deine Website wechseln.

Nicht sieben Dinge gleichzeitig starten

Wähle zunächst den Einnahmeweg, der am besten zu deiner aktuellen Ausgangssituation passt.

Dein realistischer Startplan für die nächsten 30 Tage

Wenn du jetzt anfangen möchtest, brauchst du keine Liste mit hundert Aufgaben.

Du brauchst eine sinnvolle Reihenfolge.

Woche
1

Einnahmeweg auswählen

Welche der sieben Möglichkeiten passt zu dir?

Welche Kenntnisse oder Produkte besitzt du bereits?

Welche Zielgruppe möchtest du erreichen?

Welches Problem kannst du lösen?

Woche
2

Inhalte aufbauen

Prüfe bestehende Blogartikel.

Wähle ein klares Thema.

Erstelle einen wirklich hilfreichen Artikel.

Baue einen sinnvollen nächsten Schritt ein.

Prüfe deine Links und Zielseiten.

Woche
3

Unterschiedliche Pins erstellen

Nutze verschiedene Hooks.

Teste unterschiedliche Bildideen.

Sprich verschiedene Pain Points an.

Nutze passende Suchbegriffe.

Verlinke auf die exakt passende Zielseite.

Woche
4

Beobachten und verbessern

Welche Pins erhalten Sichtbarkeit?

Welche Pins erzeugen ausgehende Klicks?

Welche Artikel werden besucht?

Welche Angebote werden angeklickt?

Welche Themen solltest du weiter ausbauen?

Ein sinnvolles Ziel nach 30 Tagen:

Dein System steht.

Deine ersten Inhalte sind veröffentlicht.

Deine Pins führen auf passende Zielseiten.

Und du sammelst erste Daten, mit denen du weiterarbeiten kannst.

Und was passiert nach Weihnachten?

Du solltest dein Pinterest Projekt nicht am 26. Dezember beenden.

Denn direkt nach Weihnachten beginnt eine neue Phase.

Menschen beschäftigen sich mit dem neuen Jahr.

Sie möchten Geld sparen.

Sie möchten ihre Finanzen ordnen.

Sie möchten sich beruflich verändern.

Sie möchten einen Nebenverdienst starten.

Sie möchten ihren Alltag besser organisieren.

Sie möchten neue Gewohnheiten entwickeln.

Sie suchen nach Planungshilfen und neuen Zielen.

Viele dieser Themen können zu einem Blog rund um Nebenverdienst und Pinterest passen.

Plane deshalb schon vor Weihnachten weiter:

Weihnachtsgeld → Geld sparen → Nebenverdienst → Pinterest Business → Blog aufbauen → digitale Produkte.

Aus einem saisonalen Thema kann so ein langfristiger Themencluster entstehen.

Häufige Fragen zum Weihnachtsgeld mit Pinterest

Kann ich mit Pinterest wirklich bis Weihnachten Geld verdienen?

Das ist grundsätzlich möglich, aber nicht garantiert. Deine Ergebnisse hängen unter anderem davon ab, ob du bereits einen Blog, passende Inhalte, Besucher oder ein Angebot besitzt. Wenn du komplett bei null beginnst, solltest du nicht mit einem bestimmten Betrag bis Weihnachten planen.

Bezahlt Pinterest mich für meine Pins?

Bei den in diesem Artikel beschriebenen Strategien dient Pinterest vor allem dazu, Menschen auf passende Inhalte und Angebote aufmerksam zu machen. Einnahmen können anschließend beispielsweise über Affiliate Marketing, eigene Produkte oder Dienstleistungen entstehen.

Brauche ich einen Blog?

Nicht für jede denkbare Pinterest Strategie. Für den hier beschriebenen Aufbau ist ein eigener Blog jedoch besonders hilfreich, weil du dort ausführliche Inhalte, Newsletter, Empfehlungen und eigene Angebote miteinander verbinden kannst.

Was ist für Anfänger am einfachsten?

Das hängt davon ab, was bereits vorhanden ist. Wer einen Blog besitzt, kann bestehende Inhalte prüfen. Wer eine gefragte Fähigkeit besitzt, kann über eine Dienstleistung nachdenken. Ein eigenes großes Produkt ist nicht zwingend der erste Schritt.

Wie viele Pins muss ich veröffentlichen?

Es gibt keine feste Anzahl, die automatisch zu Einnahmen führt. Wichtiger sind relevante Inhalte, unterschiedliche Pin Konzepte, passende Suchbegriffe und Zielseiten, die das Versprechen des Pins tatsächlich erfüllen.

Funktionieren diese Möglichkeiten nur vor Weihnachten?

Nein. Die meisten der sieben Möglichkeiten sind nicht an Weihnachten gebunden. Weihnachten kann dir einen konkreten Startpunkt geben, während das dahinterliegende System das ganze Jahr weitergeführt werden kann.

Weihnachtsgeld ist der Anlass. Ein langfristiges System ist das bessere Ziel.

Vielleicht möchtest du gerade einfach 100 oder 200 Euro mehr für Weihnachten haben.

Das ist ein nachvollziehbarer Grund, über einen Nebenverdienst nachzudenken.

Pinterest kann ein Baustein dafür sein.

Aber versuche nicht, daraus ein schnelles Geldversprechen zu machen.

Nutze Pinterest strategisch.

Wähle einen Einnahmeweg, der zu deiner Ausgangssituation passt.

Erstelle Inhalte, die echte Fragen beantworten.

Nutze Pins, um die richtigen Menschen zu diesen Inhalten zu bringen.

Verbinde deine Artikel mit sinnvollen Empfehlungen, Produkten, deinem Newsletter oder einer Dienstleistung.

Und arbeite nach Weihnachten weiter.

Denn das Interessanteste an einem Pinterest Nebenverdienst ist nicht, ob er dir einmalig ein Weihnachtsgeschenk bezahlt.

Interessanter ist, ob daraus ein System entstehen kann, das dir auch im Januar, im Frühjahr und beim nächsten Weihnachtsfest noch etwas bringt.

Dein nächster Schritt

Pinterest Kurse im Vergleich

Wenn du Pinterest gezielter für deinen Blog oder ein eigenes Online Business einsetzen möchtest, findest du hier meine Übersicht verschiedener Pinterest Angebote.

Pinterest Kurse im Vergleich →
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