Pinterest vs. Instagram und TikTok: Warum Pinterest der bessere Traffic-Kanal für dein Business ist
Zwei Minuten.
So lange dauert es ungefähr, bis ein Reel oder ein TikTok Video von den meisten Nutzern wieder vergessen ist.
Der Feed scrollt weiter, der nächste Clip kommt, und dein Beitrag verschwindet in der Timeline.
Bei Pinterest ist das anders.
Ein guter Pin kann Monate oder sogar Jahre lang gefunden werden, weil Pinterest technisch gesehen keine klassische Social Media Plattform ist, sondern eine visuelle Suchmaschine.
Genau dieser Unterschied entscheidet oft darüber, ob du für ein Business dauerhaft Besucher aufbaust oder ständig neuen Content nachjagst, damit überhaupt etwas passiert.
In diesem Artikel schaue ich mir mit dir an, wie Pinterest, Instagram und TikTok wirklich funktionieren, warum die Mechanik hinter Pinterest für viele Online Businesses und Blogs den entscheidenden Vorteil bringt, und wie du Schritt für Schritt ein Fundament aufbaust, das dir langfristig Reichweite bringt.
Ehrlich, ohne Versprechen, mit echtem Zeitaufwand und echten Kosten. pinterest, zusatzverdienst ist ein Thema, bei dem viele Menschen mit falschen Erwartungen starten.
Das möchte ich hier anders machen.
Warum ein Online Business grundsätzlich funktionieren kann
Bevor es um Pinterest im Detail geht, lohnt sich ein nüchterner Blick auf das große Ganze.
Ein Online Business, das auf Content und Traffic basiert, funktioniert im Kern nach einem einfachen Prinzip.
Du erstellst Inhalte, die Menschen einen echten Nutzen bringen.
Diese Inhalte ziehen Besucher an.
Ein Teil dieser Besucher wird zu Followern, Newsletter Abonnenten oder Kunden.
Und ein Teil davon führt zu Einnahmen, zum Beispiel über Affiliate Provisionen, eigene digitale Produkte oder Werbung.
Das klingt simpel, ist in der Umsetzung aber Arbeit.
Kein Bereich davon läuft von allein.
Content erstellen kostet Zeit, Reichweite aufbauen kostet Geduld, und aus Besuchern werden nicht automatisch Käufer.
Wer online liest, dass Menschen mit Affiliate Marketing oder Blogs nebenbei Geld verdienen, sieht selten die Monate an unbezahlter Vorarbeit dahinter.
Diese Vorarbeit ist der Teil, über den in diesem Artikel ehrlich gesprochen wird.
Was ein Online Business planbar macht, ist die Wahl des richtigen Kanals für die Vorarbeit.
Und genau hier kommt Pinterest ins Spiel, denn nicht jeder Kanal eignet sich gleich gut dafür, über einen langen Zeitraum verlässlich Besucher auf eine eigene Webseite oder einen Blog zu bringen.
Pinterest, Instagram und TikTok im direkten Vergleich
Instagram und TikTok sind Social Media Plattformen.
Ihr Algorithmus ist darauf ausgelegt, Menschen im Feed zu halten und Inhalte nach Aktualität und Interaktion auszuspielen.
Das bedeutet, ein Beitrag hat vor allem in den ersten Stunden nach der Veröffentlichung Reichweite.
Danach sinkt die Sichtbarkeit meist deutlich, weil neuer Content nachrückt.
Wer auf diesen Plattformen konstant Reichweite haben möchte, muss auch konstant neuen Content produzieren, oft mehrmals pro Woche, teilweise täglich.
Pinterest funktioniert nach einer anderen Logik.
Nutzer geben Suchbegriffe ein, so wie sie es bei Google tun würden, zum Beispiel „vegane Rezepte für den Herbst“ oder „Ideen für ein kleines Homeoffice“.
Pinterest zeigt dann Pins, die zu diesem Suchbegriff passen, unabhängig davon, wann der Pin veröffentlicht wurde.
Ein Pin, der vor einem Jahr erstellt wurde, aber gut auf ein relevantes Keyword optimiert ist, kann heute noch gefunden werden.
Das macht Pinterest zu einem Kanal, bei dem sich Arbeit über die Zeit summiert, statt sich ständig neu zu verflüchtigen.
Für Menschen, die neben Job, Familie oder Studium an einem Online Business arbeiten, ist dieser Unterschied besonders relevant.
Es gibt schlicht nicht immer Zeit, täglich neue Reels zu drehen oder ständig live präsent zu sein.
Pinterest erlaubt es, Content in Etappen zu erstellen und trotzdem über einen längeren Zeitraum sichtbar zu bleiben.
Das bedeutet nicht, dass Pinterest keine Arbeit macht.
Auch hier braucht es Strategie, Keyword Recherche und regelmäßiges Erstellen von Pins.
Aber die Arbeit verpufft nicht in wenigen Stunden.
Ein weiterer praktischer Punkt: Auf Pinterest musst du nicht vor der Kamera stehen.
Wer sich nicht in Videos zeigen möchte oder aus anderen Gründen lieber im Hintergrund arbeitet, kann mit Grafiken, Text und Bildern arbeiten, statt sich selbst zu filmen.
Das senkt für viele die Einstiegshürde deutlich, weil die Angst vor der Kamera oder vor öffentlichen Kommentaren unter dem eigenen Gesicht wegfällt.
Belastbare, aktuelle Marktzahlen zu Nutzerzahlen und Wachstum der einzelnen Plattformen ändern sich laufend, deshalb verzichte ich hier bewusst auf konkrete Prozentangaben.
Was zählt, ist die grundlegende Funktionsweise, und die spricht bei einem Ziel wie langfristigem Website Traffic klar für eine Suchmaschinen Logik statt für eine reine Feed Logik.
🛠️ Die wichtigsten Werkzeuge im Überblick
| Pinterest Business Konto | kostenlos | Pins erstellen, Analytics einsehen |
| Canva | Basis kostenlos, Pro kostenpflichtig | Pin Grafiken gestalten |
| Plan Tool, z. B. Tailwind | Basis kostenlos, Erweiterung kostenpflichtig | Pins zeitversetzt veröffentlichen |
| Blog beziehungsweise Webseite | kostenpflichtig | Ort, an dem Besucher landen |
Preise ändern sich gelegentlich, ein kurzer Blick auf die aktuelle Preisseite des jeweiligen Anbieters lohnt sich vor dem Start.
Pinterest, Instagram und TikTok auf einen Blick
| Kriterium | TikTok | ||
|---|---|---|---|
| Funktionsweise | Suchmaschine | Feed | Feed |
| Lebensdauer | Monate bis Jahre | Stunden bis Tage | Stunden bis Tage |
| Website Traffic | Sehr gut | Begrenzt | Begrenzt |
| Vor der Kamera | Nicht nötig | Oft sinnvoll | Meist nötig |
Phase 1: Das Fundament, Nische, Zielgruppe und Angebot
Bevor du auch nur einen einzigen Pin gestaltest, lohnt sich Klarheit über drei Fragen.
Für wen erstellst du Inhalte, welches Problem löst du für diese Menschen, und wie hängt das mit einer möglichen Einnahmequelle zusammen.
Ohne diese Klarheit entstehen oft Blogs oder Konten, die zwar hübsch aussehen, aber niemanden konkret ansprechen.
Eine Nische zu finden bedeutet nicht, sich ein völlig neues Thema auszudenken, das noch niemand behandelt hat.
Es bedeutet eher, ein bestehendes Thema mit deiner eigenen Perspektive, deinem Wissen oder deiner Zielgruppe zu verbinden.
Wer sich beispielsweise für nachhaltige Ernährung interessiert und gleichzeitig weiß, wie man mit wenig Zeit kocht, kann diese beiden Punkte kombinieren und damit eine klar erkennbare Positionierung schaffen.
Für die Zielgruppe hilft es, konkrete Fragen zu beantworten.
Was sucht diese Person bei Pinterest oder Google, wenn sie dein Thema betrifft.
Welche Probleme beschäftigen sie gerade.
Welche Sprache benutzt sie dabei, formell oder locker, mit Fachbegriffen oder ohne.
Diese Sprache findest du oft in Foren, unter YouTube Videos oder in Facebook Gruppen, wenn Menschen Fragen stellen wie „lohnt sich das überhaupt“ oder „wie fange ich am besten an“.
Das Angebot am Ende dieser Kette kann ganz unterschiedlich aussehen.
Es kann ein Affiliate Link zu einem Produkt sein, das du empfiehlst, ein eigener digitaler Kurs, ein E-Book oder Werbeeinnahmen über ein Blog.
Wichtig ist, dass Inhalt, Zielgruppe und Angebot zusammenpassen.
Ein Pinterest Profil über Gartenarbeit, das plötzlich Software für Unternehmen bewirbt, wird selten funktionieren, weil die Zielgruppe eine andere ist.
Phase 2: Reichweite über Pinterest aufbauen
Sobald Nische und Zielgruppe klar sind, geht es an die eigentliche Pinterest Arbeit.
Der erste Schritt ist ein Business Konto, weil nur dieses Zugriff auf Analytics und weitere Funktionen gibt.
Danach folgt die Keyword Recherche.
Pinterest zeigt beim Tippen in der Suchleiste automatisch verwandte Begriffe an, die häufig gesucht werden.
Diese Vorschläge sind ein guter erster Anhaltspunkt, um herauszufinden, wonach Menschen in deiner Nische tatsächlich suchen.
Diese Keywords gehören dann an mehrere Stellen: in den Profilnamen und die Profilbeschreibung, in die Namen deiner Pinnwände, in die Pin Titel und in die Pin Beschreibungen.
Pinterest liest diese Texte, um zu verstehen, wofür ein Pin relevant ist, ähnlich wie eine Suchmaschine eine Webseite liest.
Beim Design der Pins zählt vor allem eines: Lesbarkeit im Feed.
Pins im Hochformat, meist im Verhältnis 2 zu 3, funktionieren auf Pinterest am besten.
Eine klare Überschrift auf dem Bild, ein aussagekräftiges Foto oder eine übersichtliche Grafik und eine Farbwelt, die zu deiner Marke passt, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass jemand beim Scrollen anhält und klickt.
Ein sogenannter Scroll Stop Hook, also ein Satz oder eine Frage, die sofort Neugier weckt, kann hier den Unterschied machen, ob ein Pin übersehen oder angeklickt wird.
Wichtig ist außerdem, regelmäßig zu pinnen statt in unregelmäßigen Schüben.
Ein Plan Tool hilft dabei, Pins über die Woche verteilt zu veröffentlichen, ohne jeden Tag manuell aktiv sein zu müssen.
Am Anfang ist es normal, dass sich noch wenig bewegt.
Pinterest braucht Zeit, um ein Profil und die einzelnen Pins richtig einzuordnen und auszuspielen.
Wer nach wenigen Tagen aufgibt, weil noch keine Klicks kommen, gibt oft genau dann auf, wenn es eigentlich losgehen würde.
Phase 3: Eine E-Mail-Liste aufbauen
Pinterest Reichweite ist wertvoll, aber sie gehört letztlich der Plattform, nicht dir.
Algorithmen ändern sich, Regeln ändern sich, und ein Profil kann theoretisch jederzeit weniger ausgespielt werden.
Eine eigene E-Mail-Liste ist dagegen ein Kanal, den du selbst kontrollierst.
Wer sich einträgt, hat aktives Interesse an deinem Thema gezeigt, und du kannst diese Menschen direkt erreichen, unabhängig davon, was gerade im Pinterest Algorithmus passiert.
Der Einstieg in eine E-Mail-Liste läuft meist über ein sogenanntes Freebie, also ein kostenloses digitales Produkt wie eine Checkliste, eine Vorlage oder ein kleines Workbook, das im Austausch gegen die E-Mail-Adresse angeboten wird.
Wichtig dabei ist echter Nutzen.
Ein Freebie, das nur oberflächlich hilft, führt zu Abmeldungen, sobald die erste E-Mail ankommt.
Mehr Pinterest Reichweite ohne Chaos
Viele Menschen posten Pins und wundern sich, warum kaum etwas passiert.
Keine Klicks, keine Besucher, keine Reichweite.
Der häufigste Grund dafür ist meistens keine schlechte Grafik, sondern eine fehlende Pinterest Strategie.
Das Pin Dich Reich Workbook zeigt dir Schritt für Schritt, wie du eine profitable Nische findest, Keywords recherchierst und Pins gestaltest, die tatsächlich geklickt werden.
Enthalten sind unter anderem 30 Scroll Stop Hooks, 20 Pin Titel zum Kopieren, 10 komplette Beispiel Pins, ein 30 Tage Contentplan und ein Einnahmen Tracker.
Phase 4: Erste Monetarisierung
Sobald erste Besucher über Pinterest auf deinen Blog kommen, stellt sich die Frage nach der Monetarisierung.
Eine der einfachsten Formen ist Affiliate Marketing.
Du empfiehlst ein Produkt oder eine Dienstleistung über einen speziellen Link, und wenn darüber ein Kauf zustande kommt, erhältst du eine Provision.
Für dich als Leser entstehen dadurch keine Mehrkosten, der Preis bleibt gleich.
Wichtig dabei ist Ehrlichkeit.
Affiliate Links müssen als solche gekennzeichnet werden, und Empfehlungen sollten nur für Produkte ausgesprochen werden, die du selbst kennst oder von denen du überzeugt bist.
Wer wahllos Links platziert, verliert schnell das Vertrauen der Leser, und genau dieses Vertrauen ist die eigentliche Grundlage, auf der Affiliate Einnahmen entstehen.
Weitere Wege der Monetarisierung sind eigene digitale Produkte wie E-Books, Vorlagen oder Onlinekurse, sowie klassische Werbeeinnahmen über ein Blog.
Alle diese Wege haben gemeinsam, dass sie Traffic brauchen, um überhaupt zu funktionieren.
Ohne Besucher gibt es niemanden, der auf einen Link klickt oder ein Produkt kauft.
Deshalb steht der Reichweitenaufbau über Pinterest am Anfang der Kette, nicht die Monetarisierung selbst.
Phase 5: Skalieren
Sobald ein erstes System aus Content, Pinterest Reichweite, E-Mail-Liste und Monetarisierung steht, lässt sich dieses System schrittweise ausbauen.
Das bedeutet meist, mehr Inhalte zu produzieren, weitere Keywords zu bedienen, bestehende Pins zu testen und zu optimieren, und die E-Mail-Liste um weitere Freebies oder Angebote zu erweitern.
Skalieren bedeutet nicht zwangsläufig, mehr Zeit zu investieren.
Oft geht es darum, Prozesse zu wiederholen, die bereits funktioniert haben, statt ständig neue Wege auszuprobieren.
Ein Pin, der gut läuft, kann in abgewandelter Form für weitere Keywords genutzt werden.
Ein Blogartikel, der viele Besucher bringt, kann in mehrere Pins aufgeteilt werden.
So entsteht mit der Zeit ein System, das mit weniger neuem Aufwand mehr Reichweite erzeugt.
Realistischer Zeitplan
Die ersten Wochen gehen vor allem in Recherche, Aufbau der Webseite und die ersten Pins.
Sichtbare Bewegung bei den Pin Klicks braucht meist mehrere Monate, weil Pinterest neue Profile und Pins erst nach und nach einordnet.
Von „innerhalb weniger Monate hohe Einnahmen“ zu sprechen wäre unehrlich, denn wie schnell sich Traffic in Einnahmen übersetzt, hängt stark von Nische, Angebot und der Konsequenz beim Umsetzen ab.
Realistisch ist ein Aufbau über mehrere Monate bis ein bis zwei Jahre, mit stetigem, aber langsamem Wachstum am Anfang.
Häufige Fehler beim Start
Ein häufiger Fehler ist, mit zu vielen Themen gleichzeitig zu starten, statt sich zunächst auf eine klare Nische zu konzentrieren.
Ein weiterer ist, Pins ohne Keyword Recherche zu erstellen und sich dann zu wundern, warum sie nicht gefunden werden.
Auch fehlende Geduld gehört dazu: Wer nach zwei oder drei Wochen aufgibt, weil noch nichts passiert, unterschätzt, wie lange Pinterest braucht, um ein Profil und dessen Inhalte einzuordnen.
Ebenfalls häufig: Der Aufbau einer E-Mail-Liste wird zu spät begonnen.
Viele konzentrieren sich zunächst nur auf Pinterest und starten mit der Liste erst, wenn bereits viel Traffic da ist.
Dabei ist es sinnvoller, von Anfang an ein einfaches Freebie bereitzustellen, selbst wenn die Besucherzahlen noch klein sind, denn jede E-Mail-Adresse, die früh gesammelt wird, zahlt sich später aus.
Ein letzter typischer Fehler ist, Ausgaben und Zeitaufwand komplett auszublenden.
Ein Blog, Tools und gegebenenfalls Kurse kosten Geld, und die Erstellung von Content kostet Zeit.
Wer nur die möglichen Einnahmen im Kopf hat, ohne die Gegenseite zu sehen, plant unrealistisch und ist schneller frustriert, wenn die ersten Wochen wenig Ergebnis zeigen.
Startkosten im Überblick
Minimum: Domain und einfaches Hosting, meist im Bereich weniger Euro pro Monat, plus kostenlose Basisversionen von Canva und Pinterest.
Empfohlen: Zusätzlich ein E-Mail-Marketing Tool sowie ein Plan Tool für Pins, jeweils mit kleinen monatlichen Kosten.
Optional: Ein strukturierter Kurs oder eine Vorlagenbibliothek, um Zeit bei der Umsetzung zu sparen, statt sich alles selbst zu erarbeiten.
Gewerbe, Kleinunternehmerregelung und Steuern
Sobald aus einem Blog oder Pinterest Profil regelmäßige Einnahmen entstehen, auch kleine, ist in Deutschland grundsätzlich ein Gewerbe anzumelden, sofern es sich nicht um eine rein private, gelegentliche Tätigkeit handelt.
Viele Menschen starten dabei mit der sogenannten Kleinunternehmerregelung nach Paragraph 19 Umsatzsteuergesetz.
Diese Regelung bedeutet vereinfacht, dass bis zu bestimmten Umsatzgrenzen keine Umsatzsteuer auf Rechnungen ausgewiesen werden muss, was den administrativen Aufwand am Anfang deutlich senkt.
Ob und wann genau ein Gewerbe angemeldet werden muss, welche Umsatzgrenzen aktuell gelten und wie die eigene Situation steuerlich einzuordnen ist, hängt von individuellen Faktoren ab und ändert sich gesetzlich auch von Zeit zu Zeit.
Diese Fragen gehören deshalb in die Hände eines Steuerberaters oder einer entsprechenden Fachperson, nicht in einen Blogartikel.
⚠️ Dieser Artikel stellt keine Steuer, Rechts oder Finanzberatung dar.
Genannte Einnahmen sind persönliche Einzelergebnisse, kein typisches Ergebnis und keine Garantie.
Individuelle Ergebnisse können stark abweichen.
Für steuerliche oder rechtliche Fragen wende dich bitte an eine entsprechend qualifizierte Fachperson.
Wenn du dir Unterstützung wünschst
Alles, was in diesem Artikel steht, lässt sich grundsätzlich auch alleine erarbeiten.
Für manche Menschen ist es aber angenehmer, einen klaren Fahrplan an die Hand zu bekommen, statt sich jeden Schritt selbst zusammenzusuchen.
Für diesen Fall stelle ich hier drei Anlaufstellen vor, mit denen ich selbst gearbeitet habe.
Mein Tool
Expedition Blog
Diesen Kurs nutze ich für die technischen und strukturellen Grundlagen rund um den eigenen Blog.
Er hat mir vor allem am Anfang geholfen, Dinge wie DSGVO konforme Einrichtung und den technischen Aufbau nicht komplett allein herausfinden zu müssen.
Geeignet für alle, die noch am Anfang stehen und einen strukturierten Einstieg suchen.
Mein Tool
Pin Dich Reich
In diesem Kurs geht es um genau die vier Bereiche, die in diesem Artikel behandelt wurden: die passende Idee finden, eine eigene Webseite mit Blog aufbauen, ein starkes Pinterest Profil aufsetzen und E-Mails schreiben lernen.
Dazu kommen Bonusinhalte zu Steuern und Datenschutz, eine Liste geprüfter Partnerprogramme sowie technischer Support und eine Community.
Geeignet für alle, die das Thema nicht allein durchkämpfen, sondern mit Anleitung und Austausch angehen möchten.
Mein Tool
Kursübersicht
Wer sich erst einen Überblick verschaffen möchte, bevor eine Entscheidung fällt, findet auf dieser Seite alle Kurse rund um Pinterest und Blog Aufbau gesammelt an einem Ort, inklusive Beschreibung, für wen sich welcher Kurs eignet.
Ansehen →Dein Einstieg ins Pinterest Workbook
Pinterest funktioniert anders als Instagram oder TikTok, das hast du jetzt gesehen.
Wenn du direkt loslegen möchtest, findest du im Pin Dich Reich Workbook eine konkrete Schritt für Schritt Anleitung inklusive 30 Tage Contentplan, damit du nicht bei null anfangen musst.
Ein realistischer Zeitplan für dein Pinterest Business
Monat 1 bis 2: Blog aufbauen, Keywords recherchieren, erste Artikel und Pins veröffentlichen.
Monat 3 bis 6: Erste regelmäßige Klicks, Optimierungen und Aufbau der E Mail Liste.
Monat 6 bis 12: Mehr Evergreen Traffic, erste wiederkehrende Einnahmen sind möglich, wenn Angebot und Inhalte zusammenpassen.
Was ich heute anders machen würde
Wenn ich heute noch einmal beginnen würde, würde ich weniger Zeit in Logos, Farben oder Perfektion investieren.
Stattdessen würde ich zuerst hochwertige Blogartikel schreiben, passende Pins erstellen und möglichst früh eine E Mail Liste aufbauen.
Genau diese Inhalte arbeiten langfristig für mich und bringen Besucher oft noch Monate später auf meine Webseite.
Typische Pinterest Mythen
Mythos: Ich brauche tausende Follower.
Entscheidend sind Suchbegriffe und gute Pins.
Mythos: Ich muss täglich pinnen.
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Masse.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Startkapital brauche ich für den Einstieg über Pinterest?
Das lässt sich nicht mit einer festen Zahl beantworten, weil es stark davon abhängt, welche Tools du nutzt und wie viel du selbst umsetzt.
Im Minimum reichen eine Domain, günstiges Hosting und die kostenlosen Grundfunktionen von Canva und Pinterest.
Wer zusätzlich ein E-Mail-Marketing Tool, ein Plan Tool oder einen strukturierten Kurs nutzt, kalkuliert etwas höher.
Wichtig ist, die Ausgaben realistisch einzuplanen und nicht nur die möglichen Einnahmen im Kopf zu haben.
Wann muss ich ein Gewerbe anmelden?
Sobald regelmäßig Einnahmen erzielt werden und keine rein private, gelegentliche Tätigkeit mehr vorliegt, ist in der Regel ein Gewerbe anzumelden.
Viele starten dabei mit der Kleinunternehmerregelung, die den administrativen Aufwand senkt.
Die genauen Voraussetzungen und aktuellen Grenzen hängen von der individuellen Situation ab, deshalb ist hier eine Beratung durch eine Steuerfachperson sinnvoll.
Wie lange dauert es bis zu den ersten Einnahmen?
Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich und hängt von Nische, Angebot und Konsequenz beim Umsetzen ab.
Erfahrungsgemäß dauert es einige Monate, bis Pinterest ein neues Profil und dessen Pins richtig einordnet und ausspielt.
Wer beim Aufbau eines passiven einkommens aufbauen als Ziel realistisch bleibt, plant eher in Monaten als in Wochen und sieht die ersten Monate als Investitionsphase.
Brauche ich viele Follower auf Pinterest, damit sich etwas bewegt?
Nein, das ist einer der größten Unterschiede zu Instagram oder TikTok.
Auf Pinterest zählt vor allem, ob ein Pin über Keywords gefunden wird, nicht wie viele Follower das Profil hat.
Auch Profile mit wenigen Followern können relevanten Traffic bekommen, wenn die Pins gut auf Suchbegriffe optimiert sind.
Reichweite entsteht hier eher über Suche als über eine große Community.
Kann ich nebenberuflich ein passives einkommen aufbauen, ohne mich zu zeigen?
Grundsätzlich ist Pinterest gut geeignet für Menschen, die lieber im Hintergrund arbeiten, weil Grafiken und Text im Vordergrund stehen statt Videos mit dem eigenen Gesicht.
„Passiv“ bedeutet dabei allerdings nicht arbeitsfrei.
Es bedeutet, dass die Arbeit, die du zu Beginn investierst, über längere Zeit weiter wirken kann, statt nach wenigen Stunden zu verpuffen.
Der Aufbau selbst braucht weiterhin Zeit und Beständigkeit.
Body Soul Power
Ich schreibe hier über pinterest, zusatzverdienst und den Aufbau eines Online Business mit Blog, weil ich selbst durch diesen Prozess gegangen bin, mit allen Umwegen und Lernschritten, die dazugehören.
Hinweis zur Werbung: In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links, gekennzeichnet als „Mein Tool“.
Wenn du über einen dieser Links kaufst, erhalte ich gegebenenfalls eine kleine Provision.
Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Ich verlinke ausschließlich Angebote, die ich selbst kenne oder genutzt habe.





